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Carsten Kuhr
Bubble-Gum Ferienlektüre für ein vornehmend männliches Publikum

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Sep 2015

Vor zwei Millionen Jahren landeten sie auf der Erde. Aliens, die in und mit den Primaten der Erde ihre Forschungen vorantrieben. Seit Jahrzehntausenden aber schlafen die Atlantiden in ihrem monströs großen Raumschiff tief unter der Antarktis. Die Immari, eine menschliche Geheimsekte, forschen seit Jahrhunderten an und nach den Relikten. Unter dem Felsen von Gibraltar fanden sie vor Jahrzehnten ein weiteres, sehr viel kleineres Relikt, dessen Glocke um die Jahrhundertwende die so genannte Spanische Grippe auslöste. Dass beide technischen Meisterleistungen der Unbekannten miteinander verbunden sind, dass für die Schöpfer Zeit ohne Bedeutung, Tod umkehrbar war erschließt sich der Menschheit nur langsam.

Grund dafür ist auch, dass eine neue Seuche derweil die Erde heimsucht, eine Pandemie, die viele dahinrafft, einige verdummen lässt und wenigen einen evolutionären Schub verleiht.

Zwei Männer und eine Frau stehen im Zentrum der phantastischen Ereignisse. Kate hat an autistischen Kindern geforscht und ist, als eine der ganz wenigen gegen das Virus immun. David war einst bei einer US-Spezialeinheit bevor er sich dem Kampf gegen Immari anschloss. Dorian Sloane schließlich, der Anführer der Immari, wurde in einem der Atlantis-Artefakte geheilt, ja gar ein paar Mal vom Tod wiedererweckt. Nun macht er sich, angeleitet von einem legendären Atlantiden-General daran, die Reste der Menschheit zu sammeln und zu einer schlagkräftigen Armee zu formen – ob diese dies nun wollen, oder nicht.

Der Sturm auf Europa steht an, die Truppen sind in Stellung gebracht, alles andere als ein triumphaler Sieg wäre eine Überraschung ...

Packender Mix aus von Däniken und Reilly – wenn auch recht abgedroschen

A. G. Riddles Überraschungserfolg aus den USA findet seinen Weg in deutsche Buchhandlungen. Und der Zeitpunkt der Veröffentlichung scheint optimal gewählt zu sein. Just zu einer Zeitspanne da die meisten Deutschen im Urlaub weilen wird die Trilogie in Zweimonatsabstand auf den Markt geworfen. Und gibt es bessere Urlaubslektüre?

Ohne großen Tiefgang, dafür mit jeder Menge Anleihen bei Erich von Däniken und Matt Reilly erwartet den Leser eine packende Geschichte. Verrat, Gewalt, ein klein wenig Sex und jede Menge Verwicklungen sorgen in den jeweils sehr kurzen Kapiteln dafür, dass der Lesefluss nicht abbricht. Meist brechen die Kapitel mit Cliffhanger ab, so dass die Spannung der Leser auch ja nur gehalten wird. Dazu gesellen sich sehr eindeutig gezeichnete, fast bin ich geneigt schablonenhaft zu nennende Figuren, die als Handlungsträger dienen. Das sind nicht unbedingt vielschichtige Gestalten, sondern stereotyp angelegte Protagonisten, wobei diese den Plot geradlinig und schnörkellos vorantreiben. Dass so manches Mal die innere Logik auf der Strecke bleibt sei erwähnt, mehr aber auch nicht.

Grell beleuchtet werden die mannigfaltigen Kampfszenen. Da explodieren Bomben und Granaten, feuern Flugabwehrgeschütze, werden Schiffe versenkt und Hubschrauber abgeschossen, dass es eine wahre Pracht ist. Wilde Bärberstämme greifen hoch zu Ross hochgerüstete Stellungen an, das erinnert ein wenig an eine Kombination aus Lawrence von Arabien und Expendables bietet großartiges, wenn auch flaches und austauschbares Unterhaltungsvergnügen der kurzlebigen Art. Für Genrekenner angesichts der Nutzung vieler Versatzstücke ohne grosse Überraschung und daher eher uninteressant wendet sich die Trilogie an Gelegenheitsleser und bietet diesen durchaus packende Action.

Das Atlantis-Virus

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Letzte Kommentare:
05.01.2016 18:37:09
geronimox

Ich habe gerade meine Lesermeinung zum ersten Teil der Trilogie gelesen, und musste feststellen dass ich bereits dort den Begriff »Füllmaterial« benutzt habe.

Nun habe ich gerade den zweiten Actionkracher-Teil der Atlantis-Trilogie gelesen und muss leider erneut feststellen, dass dieser Roman (auch) nur einen Füllmaterial-Mittelteil darstellt.

Nicht, dass Sie mich falsch verstehen: »Das Altantis-Virus« bietet die aus dem ersten Teil gewohnte, satte nonstop Militaryaction. Aber die eigentliche Geschichte wird, vermutlich mit Aussicht auf den Endteil, nur zögerlich weitererzählt und bietet ausser kontinuierlichem Krach-Boom-Bäng storytechnisch wenig Erhellendes. Eigentlich wird erst auf den letzten*dreissig*Seiten des Buches die bisherige Geschichte beider Romane leserfreundlich zusammengefasst.

Mein Fazit: Ein schwacher, aber dennoch actionreicher Mittelteil einer Trilogie. Hoffentlich bringt der letzte Teil wieder mehr Inhalt anstelle von Balleraction.

6,5/10

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