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Petra Meyeroltmanns

Buch-Rezension von Petra Meyeroltmanns Nov 2016

„Der Fehler einer Utopie ist die Annahme, dass wir alle perfekt sind. (…) Eine neue Gesellschaft zu entwerfen, ohne die menschliche Natur miteinzuberechnen, verdammt diese zu Scheitern“ (S. 197)

Kelsea Glynn, Tearlings Königin, hat sich freiwillig in die Hände der Roten Königin begeben, um ihrem Land zumindest für eine Zeit lang Frieden zu verschaffen. Leider ist der Frieden nur von sehr kurzer Dauer, der „Heilige Vater“ nutzt die Abwesenheit der Königin aus, um seine Anhänger aufzuhetzen und auch die Krieger aus Mortmesne, denen Plünderungen verweigert wurden, versuchen doch noch zu ihrer Belohnung zu kommen.

Währenddessen braut sich in Mortmesne einiges zusammen, eine Rebellion bahnt sich an, der die Rote Königin wenig entgegenzusetzen hat, da sie ihre Armee verärgerte. Nach der Befreiung des Wesens aus dem Fairwitch-Gebirge ist auch dieses unterwegs, die Tear-Krone in seinen Besitz zu bringen.

Selbst ohne die Tear-Saphire hat Kelsea weitere Visionen, wieder erlebt sie Ereignisse der Vergangenheit hautnah mit, doch nicht mehr aus Lilys Augen. Sie „ist“ nun Katie, nach der Überfahrt geborene Tochter einer Vertrauten William Tears, die eng in die Ereignisse um den durch Missgunst, Neid und Bigotterie ausgelösten Verfalls der Utopie Tears verwickelt ist.

Doch auch in der aktuellen Zeit scheint alles verloren und Kelsea bietet sich nur ein Ausweg an …

Die Trilogie entwickelt sich anders als gedacht ...

Erika Johansen erzählt weiterhin packend und bildhaft. Besonders hervorzuheben sind auch hier die interessanten und vielschichtigen Charaktere; das Figurenensemble ist umfangreich, durch die durchdachten Charakterisierungen sollte es damit aber keine Probleme geben. Schön wäre allerdings dennoch ein umfangreiches Personenregister gewesen. Viele dieser Charaktere sind dem Leser bereits in den Vorgängerbänden ans Herz gewachsen, gerade auch die Nebencharaktere wie Ewen, der Kerkermeister, oder der überraschend heldenhafte Pater Tyler sowie Aisa, die nach traumatischen Erfahrungen in der Kindheit nun das Kämpfen lernt. Sie sind zwar „nur“ Nebencharaktere, haben aber dennoch wichtige Rollen im Geschehen und gemeinsam mit dem Leser einige Gefahren zu durchleiden. So ist die Geschichte alleine schon deshalb spannend, weil man mit vielen der Charaktere mitfühlt, für sie das Beste hofft und um sie zittert. Es gibt aber auch eine Menge Hochspannung, auch dieser Band ist wieder ein Pageturner.

Gesellschaftskritisch ist Erika Johansen auch im Abschlussband ihrer Trilogie, Kritik, die man nun eindeutig auch auf unsere eigene Gesellschaft anwenden kann, die aber gut verpackt und nicht störend ist. Dennoch regt es den Leser zum Nachdenken an. Überhaupt gibt es innerhalb der Trilogie viel Nachdenkenswertes.

Bereits im zweiten Band wurde überraschend die Vergangenheits-Storyline eingeführt und der Leser erfuhr, was vor der Überfahrt geschah. Hier nun erlebt man mit, wie es den Siedlern etwa eine Generation danach geht, Kinder mit besonderen – magischen – Fähigkeiten wurden geboren. Die Zeit vor der Überfahrt wird totgeschwiegen, was noch zu Problemen führen wird, Unfrieden entsteht. Diese Entwicklung ist letztlich wichtig für die Geschehnisse der aktuellen Zeit, und auch manches Geheimnis wird hier offenbart.

... aber stimmig

Die Trilogie hat sich ganz anders entwickelt, als zunächst gedacht, aber trotzdem ist der Abschluss sehr passend.Alle Entwicklungen sind stimmig und auch die Vergangenheit fügt sich schlüssig ein. Der Twist gegen Ende wird gut vorbereitet und ist daher nicht ganz überraschend, dafür aber sehr gelungen. Auch, dass die Geschichte damit noch nicht ganz beendet ist, gefällt mir.

Fazit:

„Verbannt“ ist ein toller Abschlussband und macht die Trilogie insgesamt sehr lesenswert.

Die Königin der Schatten - Verbannt

Die Königin der Schatten - Verbannt

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