Das Blut der sieben Könige

Erschienen: Januar 2018

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Carsten Kuhr
High-Fantasy von unseren westlichen Nachbarn

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Jan 2019

Das Schicksal der dritten Sohns eines Adeligen ist vorgezeichnet. Während sein ältester Bruder die Herrschaft über die Besitztümer übernimmt, der zweitgeborene sich dem Klerus anschließt, darf er sein Leben möglichst im Gefecht für die Ehre der Familie geben. Allzu lange wird sein Dasein somit nicht währen, die Ausbildung an der Waffe und der Versuch, möglichst viel vom Leben mitzunehmen prägen seine Jugend.

Orville wuchs als dritter Sohn eines Schwertadeligen heran. Dass er dann bei einem Kartenspiel eingesetzt und seine Dienste an einen anderen Adeligen verloren gingen, hat dazu geführt, dass er in Hautterre am Rande des ersten Königreichs als Waffenmeister lebt und dem sonst für ihn vorgesehenen Schicksal bislang aus dem Weg gehen konnte.

Als zwei Bauernkinder entführt und zwei Beutel mit Münzen auf ihren Betten gefunden werden, enthüllt ihm Edmond, sein Fürst ein Geheimnis . Die Mär von den Wesen mit blauem Blut, die Langlebigkeit, Schnelligkeit und Stärke in sich vereinen, von denen manche gar magischen Kräfte besitzen, ist wahr!

Dass der Klerus sein Generationen versucht, die Linien des blauen Blutes auszulöschen war vergebens. Auch die Wächter, die seit Jahrhunderten versuchen, das blaue Blut aus den Familienlinien herauszuzüchten und dabei vor Massenmord Unschuldiger nicht zurückschrecken, waren erfolglos.

Ein neuer Konflikt steht an, ein Konflikt zwischen Rebellen mit blauem Blut, den Herrscher und den Wächtern – mitten drin dabei Orville, der im Verlauf seiner Abenteuer immer mehr merkwürdige Gaben an und in sich entdeckt …

Vielversprechender Auftakt einer High-Fantasy-Reihe

Auch bei unserem westlichen Nachbarn gibt es eine, dem Vernehmen nach sogar sehr aktive phantastische Buchszene. Immer wieder werden namenhafte Autoren aus Übersee eingeladen, werden Buchreihen und Romane in ihrer französischen Übersetzung publiziert, die im deutschsprachigen Markt keine Chance erhalten. Während auf heimischen Veranstaltungen zumeist nur die hiesigen Autoren präsentiert werden, machten und machen die Großen der Branche in Frankreich Station.

Dies hat dazu geführt, dass auch französische Autoren weit mehr als hierzulande gefördert und veröffentlicht werden.

Nun findet eines dieser Beispiele seinen Weg gen Osten. Régis Goddyns Reihe um die blaublütigen sieben Königreiche umfasst dabei – man könnte es fast erahnen – sieben Bände. Und, um dies vorweg zu nehmen, der erste Teil würde vorzüglich ins Deutsche übertragen und liest sich flüssig und packend auf einen Rutsch durch.

Zunächst erwartet den Leser eine leidlich bekannte Welt. Ein feudales System mit Königen an der Spitze, den Adeligen und Klerus folgend und den Bauern als breite beherrschte Schicht darunter angeordnet erinnert an reale Vorbilder aus unserer Historie. Dass die Namen frankophil klingen ist eigentlich der einzige Hinweis darauf, dass der Autor von unserem westlichen Nachbarn abstammt.

Inhaltlich hat sich Goddyn etwas einfallen lassen. Zwar reduziert sich der Plot nach kurzer Zeit auf die Geschichte des Aufstiegs des Protagonisten zum Helden, komplett mit der Vereinnahmung besonderer Gaben, doch die Grundsituation der verschiedenen Blutstämme per se ist interessant. Dies bietet dem Verfasser natürlich auch die willkommene Gelegenheit unterschwellig das Thema Rassismus mit einfließen zu lassen.

Allerdings merkt man dem Roman auch an, dass er der Einstieg in die Fantasy Welt des Régis Goddyn darstellt. Vieles wird angedeutet, Figuren beschrieben und platziert, ohne dass die Handlung wirklich schon forsch voranschreitet. Die Figuren bleiben noch, mit Ausnahme unseres Helden, recht blass, eine starke Frauengestalt sucht man vergebens.

Fazit:

So bleibt zu hoffen, dass sich der Roman so gut verkauft, dass der Verlag die weiteren Bände publizieren wird, besticht die ungewöhnliche Magie und das mittelalterliche Setting doch.

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