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Lisa Reim
Gork der Anstrengende

Buch-Rezension von Lisa Reim Jan 2019

Ein Drache, der seine Leser auf dem Cover mit dem Metal-Gruß begrüßt – das muss doch ein ziemlich cooler Typ sein. Doch leider sehen das Gorks Mitschüler auf der Drachen-Militärakademie anders. Für sie ist Gork ein armseliges Opfer, das unter Flugangst leidet, viel zu kleine Hörner hat und dessen Eroberer-und-Herrscher-Ranking bei „Zarter Zorn“ liegt. Trotzdem gelingt es Gork, auch „Weichei“ genannt, sich auf der Akademie durchzuschlagen – und das, obwohl Schwächlinge dort gerne mal das Zeitliche segnen müssen. An Gorks letztem Tag auf der Akademie steht er jedoch seiner größten Prüfung gegenüber: Es ist Krönungstag und das bedeutet, dass jeder Absolvent eine eigene Königin küren muss, mit der er ein Raumschiff besteigt, um einen fernen Planeten mit den eigenen Nachkommen zu bevölkern. Wem es nicht gelingt, unter den Drachen einen paarungswilligen Partner zu finden, wird versklavt. Keine schönen Aussichten für Gork, welcher der liebreizenden Rucinta hinterherhechelt. Denn Rucinta ist wählerisch und Gork bleibt nicht viel Zeit, um seine Auserwählte von seinen Qualitäten zu überzeugen.

Drachen einmal anders

Drachen, die auf einem hochtechnologisierten Planeten leben, mit Raumschiffen durch die Gegend jetten, mit Powerstäben ihr Leben bestreiten und für die die Unterwerfung eines jeden Volkes ganz oben auf Ihrer To-Do-Liste steht – das klingt nach einem erfrischend anderen Ansatz, um dem verstaubten Fantasy-Klischee von erhabenen Ungeheuern, die es entweder zu bekämpfen oder als Flugtiere zu benutzen gilt, einen neuen Anstrich zu verleihen. Das gelingt vor allem durch die phantastisch-drakonischen Ideen, vermischt mit einer gehörigen Portion Science Fiction. So bevölkert Autor Gabe Hudson seine Welt mit vermenschlichten Drachen aus dem All, die es auch in Roboter-Form gibt. Eine ganz neue Form außerirdischen Lebens mit eigenen Regeln und spannenden Ritualen!

Vielversprechend – und dann doch irgendwie nix

Doch der Schein trügt, denn schließlich haben wir es hier mit einem hormongesteuerten jungen Drachen zu tun, der uns in leidiger Umgangssprache von seinen Abenteuern am Krönungstag erzählt. So verkommt die Geschichte mit dem bemerkenswerten Setting zu einer lästigen Teenie-Story, in der ein pubertierender Junge das hübsche Mädel der Schule rumzukriegen versucht. Sprachlich schlägt sich das in verkrampften Versuchen nieder, Jugendsprache à la „Ey Alter, was geht?“ zu imitieren und das Wort „Arsch“ möglichst oft unterzubringen. Junge Leser dürfte das auch nicht unbedingt in Freudensprünge versetzen, vor allem bei den unnötigen Gewaltexzessen, die an der Schule zur Tagesordnung zu gehören scheinen. Gorks langatmiges Geplapper, das immer wieder den Handlungsverlauf unterbricht, um irgendwelche Belanglosigkeiten unterzubringen, machen das Ganze auch noch zu einer zähen Angelegenheit. Da dauert es auch schon mal rund 25 Seiten, bis Gork auf dem Akademie-Parkplatz eine Parklücke findet.

Fazit:

Kurioses Abenteuer mit einem Drachen, der sich gerne reden hört und einem Erzählstil, der nichts für jedermann ist. Vor dem Kauf empfiehlt es sich deshalb unbedingt einmal reinzulesen. Die abgedrehte Mischung aus Drachen-Fantasy und Science-Fiction-Elementen hingegen ist gelungen.

Gork der Schreckliche

Gork der Schreckliche

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