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Julian Hübecker
Im Sündenpfuhl von Jokertown – spannend, einfallsreich, einzigartig

Buch-Rezension von Julian Hübecker Jun 2019

„Vom Oberkörper aufwärts war er menschlich, doch sein Unterleib hatte die Gestalt einer fetten Spinne mit acht langen in Segmente aufgeteilten Beine.“

Endlich geht die Kurzgeschichten-Sammlung um die Cops von Jokertown in die zweite Runde. Acht Autoren schließen sich zu einer rasanten Fortsetzung zusammen, die sowohl altbekannte Charaktere aus Band 1 als auch neue, interessante, gewohnt missgestaltete Joker miteinschließt.

Jokertown – das ist ein heruntergekommenes Viertel in New York, ein Ort in dem Joker, von der Gesellschaft geächtet und ausgestoßen, sich frei bewegen können. Nur wenige schaffen es, ehrlicher Arbeit nachzugehen, weshalb das Ghetto Nährboden für illegale Aktivitäten bietet. Für Recht und Ordnung soll das fünfte Polizeirevier sorgen, in dem Joker, Asse (jene, die zwar wie Normalos aussehen, aber über spannende Fähigkeiten verfügen) und eben die normalen Menschen, die nicht vom Wild-Card-Virus betroffen sind, zusammenarbeiten.

Einer jener Normalos ist Franny, ein sympathischer Überflieger, dessen Vater in der Polizeieinheit großes Ansehen genoss. Obwohl er erst kurze Zeit im fünften Polizeirevier arbeitet, sieht sich die Leitung aus politischem Kalkül gezwungen, Franny eine Beförderung anzubieten. Als er annimmt, bringt er das gesamte Revier gegen sich auf und bekommt die unliebsame Aufgabe, das Verschwinden mehrerer Joker zu untersuchen.

Gleichzeitig machen sich Marcus, ein Joker mit Schlangenlaib, und der Priester Squid, ein fischig riechender Joker mit Tentakeln im Gesicht, auf, um eigene Ermittlungen anzustellen.

Unabhängig voneinander stoßen verschiedene Joker und Asse auf dunkle Machenschaften, die im weit entfernten Kasachstan ablaufen, jedoch direkt mit Jokertown zusammenhängen: Die Entführten werden gezwungen, sich in Gladiatorenarenen bis aufs Blut zu bekämpfen. Die Hintergründe bleiben jedoch unklar, wenngleich zahlungswillige Reiche ihren Blutdurst an diesen Kämpfen stillen. Doch die Hinweise verdichten sich, dass mehr dahinterstecken könnte, etwas, das die ganze Welt an den Abgrund bringt.

Ein wachsendes Universum voller Missgestalten und Superhelden

Wie im ersten Buch Die Cops von Jokertown sei darauf hingewiesen, dass George R. R. Martin nur der Herausgeber ist. Doch die Autoren sind gut gewählt: Ihre Eigenheiten im Schreiben kommen zwar durch, doch passen ihre Geschichten sehr gut zusammen. Das macht das Gesamtwerk weniger komplex, als man meinen könnte. Vielmehr greifen die Zahnräder harmonisch ineinander und werden zu einem dreidimensionalen Bild, einer Welt, die immer größer und interessanter wird.

Altbekannte Asse aus früheren Wild Cards-Büchern finden genauso ihren Auftritt wie die sympathischen Bewohner von Jokertown, die man in Band 1 kennenlernen durfte. Es sieht so aus, als würde in diesem Universum keiner vergessen. Besonders beeindruckend scheint die unerschöpfliche Fantasie, die die Autoren in die Gestaltung ihrer Figuren hineinstecken. Immer wenn man denkt, dass es schräger nicht geht, tauchen Joker und Asse auf, die noch abgefahrener, noch unwirklicher sind.

Es wundert doch sehr, dass bisher keiner von ihnen einen Auftritt auf der großen Leinwand haben durfte – die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Es überrascht daher nicht, dass mittlerweile zwei Serien in Arbeit sind – man darf gespannt sein.

Fazit:

Diese Serie hat es in sich: Spannend, originell und dutzende interessante Figuren. Das Ende verspricht zudem eine rasante Fortsetzung – Band 3 erscheint bereits im Oktober diesen Jahres. Die Geschichten gehen also weiter!

Wild Cards - Die Gladiatoren von Jokertown (Wild Cards - Jokertown 2)

Wild Cards - Die Gladiatoren von Jokertown (Wild Cards - Jokertown 2)

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