Schatten der Magie

Erschienen: März 2018

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Carsten Kuhr
Es ist Zeit des Umbruchs - die Duelle der Magier von New York beginnen

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Apr 2019

New York, die Stadt die niemals schläft, Touristenhochburg, Zentrum der Finanzwelt und Sitz der Vereinten Nationen.
Hier leben sie alle - die Schönen, die Reichen, die Bedeutenden und alle, die sich dafür halten.

Und genau hier, inmitten dieses Molochs von Menschen leben auch sie - die Magier!

Die Unsichtbare Welt residiert in einer der Prachtstraßen der Metropole, ihre Mitglieder werden von renommierten Anwaltskanzleien vertreten, scheffeln ihren Mammon und herrschen mittels ihrer besonderen Kräfte.

Alle Dekaden wird das System, dem seit Jahrzehnten das Haus Merlin vorsteht, mittels Umschwungs hinterfragt und neu geordnet. Der Umschwung ist eine Zeit der Duelle, der magischen Auseinandersetzungen auf Leben und Tod. In diesen Duellen wird das Ranking, wie es neudeutsch so schön heißt, bestimmt, positionieren sich die Häuser, und versuchen aufstrebende Magier ihr eigenes Haus zu gründen. Nur wer hier, ebenso versiert wie gnadenlos obsiegt, kommt an die Schalthebel der Macht, Bündnisse sind ebenso an der Tagesordnung wie Intrigen und Verrat.

Die Magie nährt sich, seit der von Haus Merlin initiierten Gründung von den Opfern im Hauses der Schatten. Damit nicht jeder Magier für die Ausübung seines oder ihres Talents mit Schmerzen bezahlen muss, opfern sie alle einen der Ihren, der vergessen von den Herrschenden schmerzhaft im Haus der Schatten den blutigen Preis bezahlen darf. In all den Jahrzehnten sind nur zwei Opfer dem Haus der Schatten entronnen - eine davon, Sidney nimmt als Champion das Haus Beauchamps teil.

Allerdings versagt die Magie zusehends. Woran liegt es, dass Sprüche an Wirksamkeit nachlassen, dass die so lang sorgsam gehegte Macht bröckelt?

Im Verlauf der Duelle, der Intrigen, des Verrats und der Kämpfe wird so manches wohl gehütet geglaubte Geheimnis aufgedeckt, stürzen Mächtige und steigen Nobodies zu Macht und Ansehen auf - und doch wissen sie alle nicht, um was es wirklich geht im ultimativen Kampf um die Zukunft der Magie ...

Keine einfache, aber eine lohnende Lektüre

Die Zeit, da Urban Fantasies, gleich welcher Ausprägung en vogue waren, sie ist vorbei. Der Lesergeschmack hat sich gewandelt, neue Strömungen haben die Buchhandlungen erobert. Das heißt nicht, dass es nicht weiterhin entsprechende Werke gibt, für die sich eine treue Gefolgschaft findet, doch neue Stimmen im Kanon haben es schwer Gehör zu finden.

Eine dieser neuen Stimmen erhebt in Kat Howard dieselbige und dies, um das vorweg zu nehmen, unverkennbar eigen und imposant!

Howard macht es dem Leser zu Beginn nicht wirklich leicht, in den Plot hineinzukommen. Die Protagonisten - neben der klar im Zentrum positionierten Sydney kommen der erste Farbige unter den etablierten weißen Magiern Laurent und Miles Merlin, der renegate Sohn, der sich vom despotischen Vater losgesagt hat zum Zuge - sind sperrig, wir werden zu Beginn nicht wirklich warm mit ihnen, auch, weil wir erst nach und nach ihre jeweilige Geschichte und Motivation kennen lernen.

Über Sydney erfahren wir zunächst nur, dass sie sich ihre Haarspitzen rot gefärbt, entsprechende Red High-Heels anhat und Magie wirken kann - alles Andere, ihr Martyrium, ihr Drang nach Rache und Veränderung, ihre Verletzbarkeit, wird erst nach und nach eingeführt.

Dazu kommt, dass das Buch teilweise unheimlich schnell geschnitten ist.

Sehr kurz gehaltene Szenen wechseln abrupt, die faszinierenden magischen Duelle werden mehr als kurz abgehandelt, Triumphe nie ausgekostet, sondern eher der Preis, der dafür zu zahlen ist, beleuchtet.

So ist dies auch kein Buch, in dem der Leser mit seinen Handlungsträgern triumphiert, sondern eher ein Roman, in dem er diesen in ihr Leiden folgt. Das ist stellenweise brutal, nie plakativ , tempo- und abwechslungsreich, verlangt dem Leser aber auch ab, sich auf die Handlung und Figuren zu konzentrieren und einzulassen. Nach und nach erschließt sich dem Rezipienten die Motivation der Pro- wie der Antagonisten, wird er oder sie immer tiefer in die Handlung hineingesogen.

Fazit:

Ein ebenso komplexes, wie, lässt man sich auf den wunderbar überraschenden, wendungsreichen Plot ein, faszinierend anderes, fesselndes Urban Fantasy Buch um Macht, Korruption und Rache.

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