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Lisa Reim
Schauermärchen mit Zombie-Action

Buch-Rezension von Lisa Reim Sep 2019

Dass ihm einmal ein verschlafenes Nest wie Svonnheim zum Verhängnis werden würde, hätte Zejn nicht gedacht. Der Hauptmann wird von der Hauptstadt in die ländliche Einöde versetzt und sieht sich nun mit abergläubigen Bauern und einer Handvoll fauler Soldaten konfrontiert. Gleich an seinem ersten Tag trifft er auf die Alchimistin und Kräuterkundige Mirage, die von den Dörflern gerne bei kleineren Wehwehchen konsultiert wird. Eine weise Frau also, die dem prinzipientreuen Zejn ein Dorn im Auge ist. Ganz besonders, als sich die Toten aus ihren uralten Gräbern erheben und nach lebendem Fleisch trachten. Denn für Zejn steht fest: Hinter all dem muss die Hexe stecken. Währenddessen versucht Mirage selbst, den Grund für das Auftauchen der lebenden Toten herauszufinden. Inmitten von Zombies und dem Kampf um Leben und Tod entbrennt zwischen Zejn und Mirage ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel.

Einsames Dorf mit uralter Begräbnisstätte – der Konflikt ist vorprogrammiert

Eine schaurige Atmosphäre, gierige Untote und überzeugende Figuren – Katharina Haderer weiß, wie man eine Zombie-Geschichte mit phantastischem Setting erzählt. Der Schauplatz erinnert ans ländliche Frankreich des 18. Jahrhunderts, nicht zuletzt, weil die Bewohner Svonnheims gerne für ein paar Worte ins Französische wechseln. Das stört jedoch nicht, sondern trägt zum authentischen Flair der Geschichte bei. Auch eindeutige Parallelen zur historischen Hexenverfolgung ziehen sich durch den gesamten Roman. Eine originelle Mischung, die Spaß macht und die perfekte Kulisse für eine Invasion von Untoten liefert.

Auch bei den wandelnden Toten selbst, weiß die Autorin ganz genau, wie sie ihren Lesern das Fürchten lehren kann. Bei einigen Szenen muss man durchaus schlucken und was die Action und den unvermeidlichen Ekelfaktor angeht, muss sich das Buch keineswegs hinter gängigen Zombie-Geschichten verstecken.

Kleiner Durchhänger im zähen Zombie-Gemetzel

Mitten im schönsten Wiedergänger-Schauspiel verlieren die halbverwesten Antagonisten jedoch plötzlich ihren Biss. Zwar kämpft sich Zejn mehrere Kapitel lang tapfer durch, doch irgendwann wiederholen sich die Szenen. Die Handlung schreitet dadurch auch nur noch bedingt voran. Und so vergeht fast ein Drittel des Buches in müßiger Kämpferei, bis tatsächlich wieder etwas Relevantes passiert, dafür jedoch umso spannender. Dies ist interessanterweise darauf zurückzuführen ist, dass die Zombies in den Hintergrund treten und dafür ein neuer Antagonist auftaucht.

Zejn und Mirage sind zwei absolute Top-Protagonisten, denen man gerne bei ihrer Suche nach der Ursache für das Wiedererwachen der Toten folgt. Besonders Mirage ist eine starke Persönlichkeit, die für einige spannende Szenen sorgt. Leider begleitet man sie nicht so oft wie Zejn. Trotzdem weiß der Leser durch Mirages Perspektive oft mehr über die Vorkommnisse als Zejn. Deshalb gibt es auch hier manchmal unschöne Längen, während der man ungeduldig auf das Einsetzen von Zejns Kombinationsgabe wartet.

Fazit:

Phantastischer Horrorroman um Nekromantie und Hexenglaube. Besonders die düstere Atmosphäre, das ländliche Setting und der Charme des 18. Jahrhunderts wurden hervorragend eingefangen. In der Mitte hängt der Spannungsbogen etwas durch, hier muss man sich wie die Zombies einfach durchbeißen. Belohnt wird man jedoch mit einem gelungenen Schluss, der einen gespannt auf den Folgeband zurücklässt.

Das Schwert der Totengöttin (Black Alchemy 1)

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