Das Pechschwarze Herz (Die Fünf Kriegerengel 2)

Erschienen: April 2020

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Lisa Reim-Benke
Der Religionskrieg geht weiter

Buch-Rezension von Lisa Reim-Benke Aug 2020

In Gul Kana liegt einiges im Argen. Die Bruderschaft von Mia sucht weiterhin die legendären Waffen der Kriegerengel zusammen, während sich die Reinkarnationen derselben gegen Intrigen und die Interessen der Mächtigen behaupten müssen. Und auch Aeros Rajael, selbsterkannter Nachkomme des gottgleichen Laijon, führt seinen erbarmungslosen Eroberungszug fort. Auf König Jovan ist dabei kein Verlass, er ignoriert die Gefahr und verlässt sich einzig auf den Rat der Kirche Laijons. Keine guten Voraussetzungen für Nail und seine Freunde, die sich auf eine gefährliche Reise begeben müssen, um die Welt vor dem Chaos zu bewahren.

Das zermürbende Warten hat sich gelohnt!

Es waren zwei unendlich lange Jahre, bis es den Fans vom „Mond des Vergessens“ vergönnt war, die Fortsetzung endlich in den Händen zu halten. Gerade noch rechtzeitig, denn passend zum Titel des Vorgängers drohte sich schon der Schleier des Vergessens auf das vor Jahren Gelesene zu legen. Doch kaum schlägt man „Das pechschwarze Herz“ auf, befindet man sich nach nur wenigen Seiten wieder in dem unverkennbaren Sog aus kaum auszuhaltender Spannung, den man so lange vermisst hat.

Auch wenn es schwierig ist, sich an einzelne Handlungsstränge zu erinnern und einige Figuren einzuordnen, findet man gut in die Handlung. Sehr schnell hat Brian Lee Durfee den Leser wieder in seine Fänge gelockt, die 1000 Seiten vergehen dabei wie im Fluge. Und ehe man sich’s versieht, sitzt man wieder bangend in der Ecke und weiß nicht, wie die (hoffentlich kürzere) Zeit bis zum dritten Band überstanden werden soll.

Hass, Gewalt, Angst – und ein kleiner Funke Hoffnung

Der zweite Band haut einen mit geballter Fantasy-Power um. Meisterlich spinnt Durfee das Netz aus Verrat, Ränkespielen, Verzweiflung und Heldentum weiter. Die Figuren entwickeln sich, die Schlinge um die Bewohner Gul Kanas zieht sich immer weiter zu. Als Leser kann man dabei nur hilflos zusehen, während plötzliche Wendungen und Enthüllungen einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. So sehr, dass man ab und zu eine Pause einlegen muss, um seine Erschütterung zu verarbeiten, bevor es mit dem nächsten Paukenschlag weitergehen kann.

Durfee geht dabei nicht zimperlich mit seinen unzähligen Charakteren um. Sie müssen einiges an brutalen Kämpfen und grausamen Praktiken einstecken. Dennoch ist das keine billige Effekthascherei. Dem Autor gelingt es, dem Ganzen so viel Relevanz und emotionale Tiefe zuzuschreiben, dass einen die Szenen bis in die eigenen Träume verfolgen.

Viele Figuren sorgen für entsprechend viele Handlungsstränge. Jeder einzelne könnte alleine schon ein Buch füllen, doch erst zusammen ergeben sie ein Geflecht, das zwar komplex ist, aber präzise konstruiert wurde. Virtuos verpackt Durfee seine Ideen in wortgewaltige Sprache und ein grandioses Setting. Ganz langsam kommen wir dem Geheimnis auf die Spur, was damals mit Laijon, Mutter Mia und deren Nachkomme Raijael passiert ist. Und worauf die Macht der Kirche wirklich fußt.

Fazit:

„Das pechschwarze Herz“ ist eine absolut gelungene Fortsetzung: Unglaublich spannend und mitreißend, mit Figuren, die den Lesern einiges an Nervenstärke abverlangen. Drei weitere Bände sollen noch folgen. Bleibt zu hoffen, dass wir nicht noch einmal zwei Jahre auf den nächsten warten müssen …

Das Pechschwarze Herz (Die Fünf Kriegerengel 2)

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