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Ein Mensch verläßt seine kleine Welt und durchstreift die Weiten des Alls. Auf vielen Planeten, die er besucht, findet er Leben vor - intelligente Wesen in vielerlei Gestalt. Der Kosmonaut von der Erde forscht weiter und entdeckt: Alle Intelligenzen, denen er begegnet, haben das gleiche Ziel - das größte Geheimnis aller Zeiten und Räume zu enträtseln, das Geheimnis des Sternenschöpfers.

Der Sternenschöpfer

Der Sternenschöpfer

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Letzte Kommentare:
11.03.2012 09:30:58
Beverly

Das Thema von "Der Sternenschöpfer" ist nichts weniger als die Schöpfung selbst. Von seinem Anspruch und Stapledons hohem literarischem Niveau hält es dem Vergleich mit religiösen und säkularen Welterklärungen, wie sie Bibel und Koran oder die Philosophien Kants und Hegels bieten, durchaus stand.
Die von Stapledon gewählte literarische Form einer in der Science Fiction so beliebten Reise durch Raum und Zeit macht das Anliegen von "Der Sternenschöpfer" meines Erachtens leichter zugänglich als in den anderen von mir genannten Welterklärungen. An der Erkenntnis des Absoluten haben sich aber schon vor Stapledon Theologen und Philosophen die metaphysischen Zähne ausgebissen. So schreibt Stanislaw Lem, dass Stapledon scheitert, aber sich das Scheitern in einem titanischen Ringen vollzieht.

Es beginn relativ eingängig: der Protagonist von "Der Sternenschöpfer" hat Visionen von außerirdischen Zivilisationen. Zusammen mit dem Außerirdischen Bvalltu, dessen Zivilisation er als erste studiert, begibt er sich auf eine Reise durch unser Universum. Die beiden studieren die unterschiedlichsten Lebensformen und erleben die Geschichte des Universums bis zu ihrem Ende. Dann erkennen sie, dass unser Universum nur eines von vielen ist und dass all diese Universen ihre Existenz nicht dem Zufall verdanken. Ihr Schöpfer erlangt durch die Reflexion in zunächst einfachen Welten, die nur aus Schwingungen bestehen, Bewusstsein und Selbstbewusstsein. Im Zuge seines Werdeganges ersinnt der Sternenschöpfer immer komplexere Welten, zu denen auch unser Universum gehört. Aber auch unsere Welt ist nur eine Durchgangsstation in der Vervollkommnung des Sternenschöpfers, bei der er uns hinter sich lässt. Hier will Stadpledon etwas beschreiben, was weder er noch seine Leser verstehen können und was zu dem "Scheitern" eines großartigen Buches führt.

In ihm hat Stapledon existenzielle Frage in einer Tiefe ergründet, dass für die Science Fiction nach ihm nicht mehr viel übrig bleibt. Trotzdem bleiben offene Frage zurück, die wie in allen deistischen Werklärungen das Verhälnis von Schöpfer und Geschöpfen betreffen. Welche Rollen spielen für den Sternenschöpfer all die unzähligen intelligenten Wesen, die in dem von ihm geschaffenen Kosmos leben, leiden und sterben? Im Monotheismus - so kritikwürdig er auch sein mag - hat der Mensch wenigstens noch das Gefühl, dass er für Gott wichtig ist, das Gott ihn liebt, auch wenn der Gott der Monotheisten Anteilnahme und Liebe oft auf eine tyrannische Art und Weise zeigt. Beim "Sternenschöpfer" konnte ich eine vergleichbare Anteilnahme oder auch nur Interesse an JEDEM EINZELNEN seiner Geschöpfe nicht entdecken. Das mag aber auch daran liegen, dass sie sich auf eine Art vollzieht, die weder zu beschreiben noch zu verstehen ist, eben in jenem notwendigerweise unverständlichen Finale.

Wie auch immer man "Der Sternenschöpfer" interpretieren mag, es ist ein Werk, dass sich gleichermaßen an Metaphysik und Science Fiction Interessierte nicht entgehen lassen sollten.