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Deine Meinung zu »Elleander Morning«

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Letzte Kommentare:
26.02.2018 20:33:34
Art Hirtman

Das Buch habe ich mir auf Empfehlung von Frank Böhmert rund 22 Jahre nach Erscheinen der deutschen Übersetzung angeschafft und bereue dies nicht, obwohl der antiquarische Preis zurzeit deutlich über dem damaligen DM-Preis liegt. Schade, dass Backlists so schlecht bzw. selektiv gepflegt werden.

Im Vergleich zu anderen Romanen, die mit ‚Zeitreise‘-Problemen spielen, freue ich mich jetzt schon auf die zweite Lektüre in ein paar Jahren, um dann – nach einem eher spannungsgesteuerten Lesen jetzt – durch die Fallstricke der Zeit-/Handlungsstrukturen zu steigen.

Eine sexuell offene Frau ins frühe 20. Jahrhundert zu transferieren? Ich finde das großartig, sinnvoll im Handlungsrahmen, nicht aufgesetzt – ein Beispiel für die durchdachten Hauptfiguren. Wahrscheinlich würde das heutige, neoprüde Lektorinnen und Leserinnen nicht davon abhalten, Elleander Morning für publikationsunwürdig zu erklären.

Dass H.J. Reyer sich vor drei Jahren in seiner Kurz-Rezension über eine „(a)ntideutsche Stimmung“ des Romans beklagte, halte ich für wenig sinnvoll.
Gut, für ein wenig der optischen bzw. symbolischen Staffage des für Anfang der 1980er Jahre erfundenen Diktatur-Komplotts im Deutschland seiner Alternate History hätte sich Yulsman vielleicht wirklich etwas anderes ausdenken können. Allerdings muss man sich – in Kenntnis der deutschen Realgeschichte – ja durchaus vor Augen halten, dass der NS-Staat nun einmal nicht zuletzt den harten rechten – konservativen bis deutschnationalen – Flügel gestutzt hat (böse gesagt: das einzig Gute an neurechten Parteien ist heutzutage ja, dass sie mangels eines positiven Konzepts von der Zukunft zuvörderst Ihresgleichen plattmachen). Insofern extrapoliert Yulsmann meines Erachtens hier einigermaßen korrekt, blieb dieses realhistorische Flügelstutzen bei ihm ja aus. Das dann mit der afdesken Modevokabel "antideutsch" zu bezeichnen, halte ich für ähnlich anstößig, wie der Heldin des Romans ihre heteronormative Sexualität vorzuwerfen.

Kurz: Eine richtig tolle Sache. Bestimmt einer der fünf besten Fantastik-Titel (aus circa 400), die ich in den vergangenen vier Jahren gelesen habe.

31.12.2015 13:30:24
H.J. Reyer

Antideutsche Stimmung! Die Deutschen sind auf jeden Fall die Bösen, egal welchen Verlauf die Weltgeschichte nimmt. Und der einzige deutsche Sympathieträger wurde durch sein Aufwachsen im angelsächsichen Millieu geprägt - ist ja klar. Aber derartige Tendenzen waren wohl 1984 noch die Regel in der ausländischen (amerikanischen?)Literatur und Filmregie.

Nichtsdestotrotz ist das Thema faszinierend.

17.06.2010 06:59:55
benfi

Dieses Buch ist echt eine wahnwitzige Ausgeburt der Phantasie! Der Autor Jerry Yulsman geht hier einem faszinierenden Gedanken nach: was, wenn jemand das Grauen des zweiten Weltkriegs miterlebt hat und plötzlich tatsächlich die unglaubliche Gelegenheit erhält, diesen zu verhindern! So gibt der Schriftsteller seiner Charaktere Elleander Morning diese Möglichkeit, welche ihre Enkelin Lesley Baumann in diesem Roman Stück für Stück aufdeckt! Und was dabei herauskommt, regt den Leser nicht nur zum Nachdenken an, sondern lässt dessen Phantasie Purzelbäume schlagen. Reisen in der Zeit sind immer ein heikles Thema, aber ich finde, dies ist dem Autor wirklich recht anschaulich gelungen. Die Zeitreise an sich mit ihrem Wieso, Weshalb und Warum wird allerdings nur kurz angerissen. Aber die Story und die Figur Elleander Morning ist sehr gut aufgezogen und ungeheuer interessant. Wobei alleine das Leben und die Sorgen ihrer Enkelin schon eine gute Geschichte abgibt, hat sie ja mit den Folgen der Hinterlassenschaft ihrer Großmutter zu kämpfen. Denn die beschriebenen Ausmaße dessen sind realistisch gesehen gar nicht so abwegig und bringen beim Lesen schon ein beklemmendes Gefühl auf! Ich kann das Buch einfach nur jedem empfehlen, der gewillt ist, seine Phantasie mal richtig anzukurbeln und im Geiste eine ausufernde Fiktion durch zuspielen.