Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
 50° 100°

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91°-100°
0 x 81°-90°
0 x 71°-80°
1 x 61°-70°
0 x 51°-60°
0 x 41°-50°
0 x 31°-40°
0 x 21°-30°
0 x 11°-20°
0 x 1°-10°
B:68
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":1,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Im 21. Jahrhundert hat die Nanotechnologie die Welt verändert, die Gesetze von Entropie, Geburt und Tod außer Kraft gesetzt und die Wiedererweckung vom Tod ermöglicht. Die Auferstandenen machen bereits ein Drittel der Weltbevölkerung aus. Sie leben in Gettos und entwickeln bizarre Kulte.

Necroville

Necroville

Deine Meinung zu »Necroville«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
18.12.2014 10:43:07
hirnilein

Mitte des 21. Jahrhunderts: Die Nanotechnologie hat den Alltag erobert. Sie ermöglicht allen möglichen technischen und kosmetischen Firlefanz. Die ultimative Anwendung der Nanotechnologie besteht allerdings in der Wiederbelebung von Verstorbenen. Diese Technologie wird kontrolliert vom Tesler-Thanos-Konzern, dessen Eigentümer Adam Tesler als Herr über Leben und Tod zum mächtigsten Menschen der Erde wurde. Die Wiederbelebten sind allerdings "Menschen" zweiter Klasse, die in ihren abgeschotteten Necrovilles ihr Dasein Fristen und diese nur verlassen dürfen, wenn sie bei einem Lebenden als Arbeitskraft unter Vertrag stehen. Ausnahme bilden die Freitoten, die vor ihrem Tod eine Wiederbelebungspolice mit dem Tesler-Thanos-Konzern abgeschlossen hatten. Die Freitoten sehen ihre Zukunft allerdings nicht auf der Erde, sondern streben danach, die Vorherrschaft über den Weltraum zu gewinnen, stehen dabei freilich in Konkurrenz zu den mächtigen Konzernen der Lebenden. Im Weltraum wird deshalb eine erbitterte Schlacht ausgefochten, von der die normalen Erdbewohner jedoch bislang kaum etwas mitbekommen haben, von der Konzernpropaganda abgesehen.

Die Geschichte handelt von fünf Lebenden, die sich jedes Jahr im Andenken an ihre frühere, inzwischen verblasste Freundschaft einmal pro Jahr in der Necroville treffen, um das Fest der Toten zu begehen:

Santiago, ein Drogendesigner, der immer auf der Suche nach dem neusten Kick ist;
Trinidad, Tochter aus gutem Hause, auf der Suche nach einem Partner, für den sie mehr als nur "irgendetwas" empfindet;
Toussaint, Sohn und designierter Erbe von Adam Tesler, der sich von seinem Vater abgewandt und sich einem Clan flugfähiger Menschen angeschlossen hat;
Camaguay, reicher Architekt eines künstlichen Riffs, der sich durch die Liebe zu einer Toten eine tödliche Infektion zugezogen nur noch wenige Stunden zu leben hat;
Yoyo, karrierebewusste Nachwuchsanwältin, die sich wegen eines zunächst harmlos aussehenden Falls den Tesler-Thanos-Konzern zum Feind macht und eliminiert werden soll.

Die fünf verpassen sich allerdings, und jeder durchlebt in der Nacht der Toten in der Necroville seinen persönlichen Alptraum, derweil die Freitoten aus dem Weltall die Beseitigung Adam Teslers und die Befreiung der Toten vorantreiben...

Necroville ist erstklassiger Cyperpunk - düster, Reich an Gewalt, Drogen und abgedrehten Typen und Szenen, und dennoch irgendwie ermutigend, da sich Ian McDonald viel mehr als andere Autoren auf das Zwischenmenschliche konzentriert, sich die Charaktere immer wieder auf das Gute in sich besinnen, die Liebe trotzdem ihre Chance bekommt.

Der Roman wurde von Horst Pukallus sehr stimmig ins Deutsche übertragen, ohne zwanghaft für jeden englischen Begriff ein deutsches Äquivalent zu suchen, was einem Cyberpunkroman meiner Meinung nach einfach nicht gut anstehen würde.

Wem Neil Stephensons Snowcrash gefallen hat, wird mit Necroville sicher ebenfalls zufrieden sein, wenngleich dessen Niveau nicht ganz erreicht wird.

08.08.2010 00:53:30
X-ray

Achtung !!!
wer nicht denn willen hat sich in diesem buch durch die ersten 50 Seiten zu quälen der sollte möglichst die finger davon lassen.
alle die sich ein wenig für harten und anspruchsvollen science-fiction interessieren, bereits ein paar vorkentnisse mitbringen und sich nicht von einer gnadenlos verwirrenden einleitung scheuen dennen kann ich Necroville nur wärmstens ans herz legen. Es ist ein Buch das kein Naturgesetzt bricht, die gesetzte der Physik einhält und trotzdem wie kein anderes (was ich je gelesen haben) eine aussicht auf eine belebtet Galaxie aufzeigt. Es ist eine Weltneuschöpfung die seines gleichen sucht.
Die von Ian McDonald erschaffene Welt erkundet der Leser durch fünf verschiedene charaktäre, die einen vollkommen verschiedenen Blick auf die Umgebung haben und dem Leser so einen recht persönlichen Einblick in die fremde welt ermöglichen. Die Atmosphäre ist meist sehr düster und berohlich. Viele der Beschriebenen Handlungen erscheinen in unserer Welt falsch oder gar pervers, sind aber in der Welt von Necroville durchaus akzeptabel und passen ins Weltbild.
Allerdings wird dem Leser dermaßen viel an Neuem eingetrichtert, dass nach dem ersten durchlesen kaum etwas hängen bleibt. Die sehr anspruchsvolle, mit Zeitsprüngen und einer Menge Fach- und Fremdbegriffen gespickte erzählweise macht eine gemütliches lesen unmöglich. Ständig muss man aufpassen das einem der Faden nicht verloren geht und dass man noch weis wer, was gerade macht. Allerdings wir die Story nach jedem durchlesen klarer und je mehr Ausflüge man nach Necroville unternimmt, des do klarer und besser wird das Buch.

Wer sich mit den vielen Stolpersteien und Tretmienen die Necroville bereithält anfreunden kann, der wird mit einer gigantischen neunen Welt belohnt.

19.01.2009 10:47:40
me

Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich den Klappentext bereits interessant fand. Auf den ersten Seiten ist es relativ schwer sich in der Welt zurecht zu finden vor allem, weil bei der Wahl der spanischen Namen viele Städtenamen zum Vorbild genommen wurden, was leicht irritiert. Wenn man sich allerdings daran gewöhnt hat kann man voll eintauchen in eine Welt, in der die Menschen sich verändern und modifizieren lassen können wie sie es sich wünschen worauf hin dann die Existenz von Fantasie-Wesen wie Werwölfen und Vogelmenschen garnicht mehr so unlogisch klingt.
Wer sich an hochtechnische Begriffen, die man nur in den seltenen Fällen voll versteht und an einer anspruchsvolle Erzählweise stört sollte die Finger von dem Buch lassen.
Alle anderen, die gerne Bücher lesen deren Erzähl und Schreibweise über dem durchschnittlichen Niveau liegen und die den Humor des Buches verstehen können ist das Werk von Ian McDonald wärmstes zu empfehlen.

23.09.2008 13:27:57
cyberfun

Habs gekauft, mich bis Seite 60 durch einen Wust von italienisch-lateinischen Cyper-Worterfindungen gekämpft... und es jetzt zur Seite gelegt. Es ist nebe dieser Wortkreationen sowas von schwierig formuliert, dass es keinen Spass macht, es zu lesen. Und entgegen der humorvollen Frage auf der Rückseite, habe ich bisher nichts lustiges gelesen.
Ich habe mich nun dazu entschlossen, dieses Buch nicht bis Seite 492 zu lesen und es wieder zu verkaufen. Das hat bisher noch kein Buch so eindeutig geschafft.