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Frank A. Dudley
Kosmische Cowboys in der Karibik

Buch-Rezension von Frank A. Dudley Jul 2007

Aliens und Azteken im selben Roman, das klingt nach den Thesen Erich von Dänikens. Ist es aber nicht. Tobias S. Buckell hat mit "Kristallregen einen der ungewöhnlichsten SF-Romane des Jahres 2007 geschrieben, der völlig zu Unrecht von der Kritik bislang kaum beachtet wurde.

In Buckells Welt namens Nanagada folgen Azteken, wie wir sie von unserem Planeten kennen, ihren blutigen Riten und opfern Unschuldige, indem sie ihnen das Herz bei lebendigem Leibe zu Ehren ihrer unersättlichen Götter aus dem Brustkorb reißen. Diese Götter, die Teotl, führen Krieg gegen die Loas und die menschlichen Bewohner Nanagadas, angeführt von Premierministerin Dihana und ihrem Armeechef Haidan.

Die umsichtige Politikerin und ihr listenreicher Soldat verteidigen nicht nur ihre Bürger gegen die anrennenden Aztekenhorden, sie forschen und suchen auch nach den technischen Hinterlassenschaften der Altvorderen, die vor Urzeiten durch ein Spiralloch nach Nanagada kamen. Was den Menschen nützen könnte, stört jedoch die Loas, jene Priester des Vergessens, die das Volk eher dumm halten wollen.

John de Brun hatte auch so manches vergessen, als er 27 Jahre vor dem Einsetzen der Handlung an der Küste Nanagadas angeschwemmt wird. Mittlerweile hat er sich ein neues leben aufgebaut, doch seine wahre Identität bleibt ihm nach wie vor ein Rätsel. Während des Azteken-Angriffs gewinnt de Bruns früheres Leben unvermittelt eine neue Bedeutung für alle Nanagadaner: Ein Altvorderer namens Pepper taucht auf und behauptet nicht nur, de Bruns Geschichte zu kennen. Er weiß auch, wo im Eis des Nordens jenes mythische Artefakt liegt, das Hilfe verspricht. Die Expedition unter der Leitung de Bruns wird jedoch unterwandert und droht zu scheitern.

Großes Abenteuer: Bob Marley meets Sci-Fi

Mit seinem Debüt hat Tobias Buckell einen großartigen Abenteuerroman geschrieben, der riesigen Spaß macht. "Kristallregen" bietet alles, was das SF-Herz begehrt: Eine post-apokalyptische Welt, geheimnisvolle Aliens, nano-verstärkte Menschen und einen einzigartigen Hintergrund. Buckells karibische Wurzeln schimmern stets durch und verleihen der Handlung eine einzigartige Tiefe.

"Kristallregen" ist nach seinem Erscheinen im November 2007 völlig ungerechtfertigt übersehen worden. Die ungewöhnliche Verbindung von karibischer Exotik und Mystik mit Space-Opera-Elementen sollte Fantasy- und SF-Fans gleichermaßen ansprechen. Tobias Buckell bietet seinen Fans übrigens die Möglichkeit, die ersten Kapitel des Folgebandes ""Ragamuffin" (im April bei Bastei-Lübbe: "Streuner") online zu lesen.

Kristallregen

Kristallregen

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Letzte Kommentare:
02.01.2015 13:57:59
Gert "Dauerleser"

Es hätte ein interessanter Roman werden können. Warum man aber seine Hauptpersonen ständig in Pidgin sprechen lassen muss, nur um zu zeigen, das ihr Ursprung im pazifischen Raum liegt, ist rätselhaft und völlig daneben, da sie sich auch untereinander so unterhalten.

Spätestens nach zwanzig Seiten ist man hiervon nur noch genervt.

Die Handlung ist SciFi mäßig auch nichts neues. Die Siedler des Planeten haben durch einen Krieg ihre technische Grundlage verloren und bekämpfen sich gegenseitig und überlebende Aliens auf dem Niveau von Dampschiffen und lenkbaren leichter als Luft Fluggeräten auf einem abgeschnittenen Planeten. In diesem Genre gibt es besseres....

18.12.2007 00:00:19
Johgel

Ich hatte das Buch in der Annahme gekauft, dass es sich um eine Parallelweltgeschichte handelt. Leider war dem nicht so. Hier wird eine Welt beschrieben, in der Kulturen der Erde auf eine andere Welt plaziert werden und sich dann eigenständig entwickeln. Es fehlt jedoch dabei die Welt greifbar zu gestalten.

Es hat mich einige Zeit gekostet, mich an den Sprachstil zu gewöhnen. Die Protagonisten waren insgesammt etwas Blutleer. Dafür waren einige Passagen um so blutiger. Damit hatte ich so meine Probleme.

Zusammenfassend ist das Buch durchschnittlich. Freude von teilweise dunklen und harten Killercharakteren werden aber auf ihre Kosten kommen.