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Deine Meinung zu »Die bewohnte Insel«

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Letzte Kommentare:
15.04.2012 18:34:26
Beverly

Die "bewohnte Insel" ist ein Planet mit Bewohnern und einer Zivilisation, die der Erde bzw. den Menschen sehr ähnlich sind. Allerdings spielt der Roman nach einem Atomkrieg, der an der Umwelt und der Zivilisation so viel zerstört hat, um ein menschenwürdiges Weiterleben unmöglich zu machen, alldiweil das Herrschaftssystem ihn im Kern unbeschadet überstanden hat. Die Leute an der Spitze nennen sich jetzt die "feuertragenden Schöpfer", doch ihr einziges "Verdienst" besteht darin, dass Elend ihrer Mitmenschen auf unabsehbare Zeit zu verlängern.

Bei so einer Ausgangssituation kann keine richtige Handlung aufkommen. Denn all jenes, was nötig ist, damit Menschen handeln und nicht nur exisiteren, ist von der "bewohnten Insel" verschwunden. Für Zukunftshoffnungen wurde zu viel zerstört, alldiweil destruktionswürdige Machtverhältnisse den Atomkrieg nicht nur überstanden haben, sondern letztendlich gestärkt aus ihm hervorgegangen sind. Zu den "feuertragenden Schöpfern" gibt es keine Alternative, gelle? Somit entfällt auch der Konflikt zwischen verschiedenen Alternativen als Triebfeder für die Handlung.

Letztendlich erweist sich "die bewohnte Insel" als Dystopie, die vom Terror der leisen Töne lebt. Jene Türme, mit denen die Menschen in regelmäßigen Abständen recht plump und lautstark indoktriniert werden, bracht es gar nicht. Auch die Menschen von der Erde, die da rumgurken, stören nur. Denn sie verkörpern das Andere und das hat in einer Dystopie keinen Platz.