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Kosmische Besucher sind auf der Erde gelandet und hinterliessen dort verseuchte Zonen. Die Herkunft der Besucher und ihre Absichten bleiben ungeklärt, doch haben sie in den Zonen unerklärlichen Gegenstände und Phänomene zurückgelassen, die von der irdischen Wissenschaft erforscht werden. Der Protagonist, Roderick Schuchart, entwickelt sich im Verlauf des Romans vom Laboranten in der US-amerikanischen Filiale des Instituts zum >>Schatzsucher<<, der aus den Zonen ausserirdische Objekte schmuggelt und verkauft. Bei einem seiner legalen Besuche der Zone kommt sein Freund und Vorgesetzter Kirill, ein Russe, ums Leben. Daraufhin gibt Schuchart seine Arbeit im Labor auf. Bei einer illegalen Übergabe von Gegenständen wird Schuchart verhaftet. Zurück aus dem Gefängnis, versucht er mit Hilfe eines Jungen, dem Sohn seines Auftraggebers, die >>goldene Kugel<< zu finden, eine Maschine, die jeden Wunsch erfüllt. Um diese Kugel zu bekommen, opfert Schuchart den Jungen. In seiner Verzweiflung, nicht den richtigen Wunsch äussern zu können, wiederholt er die letzten Worte des gestorbenen Jungen. Danach bricht die Geschichte ab - das Ende bleibt offen.

Picknick am Wegesrand

Picknick am Wegesrand

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Letzte Kommentare:
07.06.2016 14:04:18
Freeman Lowell

Die Kritik bezieht sich auf die Übersetzung in Gesammelte Werke 2.
Der Roman ist irrsinning gut geschrieben, man ist sofort in der Geschichte drin, auch die Zeitspünge sind sofort nachvollziehbar. Der Plot selbst ist (bis auf das Ende) auch für einen SF Roman sehr realistisch beschrieben, auch hier nehme ich als Wissenschaftler den Autoren die gefundenen Artefakte jederzeit ab, wenn ich mich auch bei einigen der Bezeichnungen etwas an Harry-Potter erinnerten. Faszinierend fand ich auch, wie selbstverständlich die ökonomische Entwicklung um die Zonen beschrieben wurde. Ich bin sicher, das würde im "echten Leben" genau so ablaufen.
Problematisch finde ich nur den Schluss des Romanes, denn hier entsteht jetzt aus den vonher wirklich zufällig erscheinenden Artefakten eine Art Parcour eines extraterrestrischen "Tarkeshi" die zu einem echten Ziel in der Zone führt und die Kugel damit als nicht zufälligen Artefakt erscheinen lässt. Irgendwie passt dieser Teil für mich nicht so recht.

Aber das Buch ist unbedingt lesenswert.

07.06.2015 16:36:29
Günther Bauer

Nehmen Sie die Suhrkamp-Ausgabe und lesen Sie zuerst das Nachwort von Stanislaw Lem. Das Nachwort / die Kritik ist so gut geschrieben, dass dies allein schon Freude macht, ohne zuvor die Geschichte gelesen zu haben; dann die Geschichte; gegebenenfalls das Nachwort noch einmal.

Das Beste am Film STALKER finde ich, ist der beklemmende und wirklich spannende Beginn, nämlich der (geglückte) Versuch, in die von Militär abgeschirmte "Zone" zu gelangen.
Ganz allgemein halte ich Andrej Tarkowski für einen etwas überschätzten Regisseur. Die Schlussszene seines Films SOLARIS ist schlichtweg ärgerlich. Autor Lem war auch nicht begeistert, im Gegenteil.

25.04.2010 22:21:48
Rohx

Diese Buch ist wirklich bemerkenswert. Die Atmosphäre, welche es schafft, ist geheimnisvoll und regt zum Nachdenken an. Ich kann es nur jedem empfehlen dem die "Metro" und die "Stalker" Romane gefallen.

Die Strugatzkis verstehen es wirklich gut solche Werke hervorzubringen, es sollten mehr solcher Bücher entstehen.

22.08.2009 16:04:21
Heiko Dierks

Tolles Buch.Je öffter ich es las, desto mehr habe ich mir die Frage gestellt, was die Autoren dem Leser sagen wollten.Versteckt ist hier wohl mal wieder die Frage nach dem Sinn des Seins/des Lebens..-die unbeantwortet bleibt (zum Glück).Auch die Frage der persönlichen Verantworung in Extremfällen (vieleicht aber doch im täglichem Leben) wid hier beleuchtet.

Heiko Dierks

13.09.2007 16:53:45
blowup

was sich dann so alles im genre "phantastik" verbirgt...
"picknick am wegesrand" ist eines der schönsten bücher, das ich kenne. um einen zugang zu kriegen und zu verstehen, was diese autoren... "so ausmacht" ist es vermutlich das beste einstiegs-werk, zumal sehr kurzweilig... die unglaublich "spürbaren" figuren strugatzkis, ihre fast anfassbare lebendigkeit und die atemberaubende intelligenz der gut bemäntelten visionen, die hinter dieser art "phantastik" stecken, ist gerade in diesem werk in aller kürze "auf den punkt" gebracht. wer danach kein bedürfnis hat mehr von diesen autoren zu lesen, ist in der für ihn einfach nur unpassenden anspruchsklasse gelandet. mich erinnern die strugatzkis in ihrer größe irgendwie an dostojewski, oder swift, wenngleich ihre werke in keiner weise... vergleichbar sind, außer wohl in puncto:
"visionär..."