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Der Verfasser, Präsident der englischen interplanetarischen Gesellschaft, zeigt sich in diesem Buche von seiner liebenswertesten Seite. Er schildert das Leben in einer großen internationalen Forschungsanstalt, dem Interplanetarium, wo man zäh und verbissen an der Konstruktion eines Weltraumschiffes arbeitet, mit dem man den Mond zu erreichen hofft. Clarke schildert, wie Dr. Alexson, ein amerikanischer Historiker, der die Geschichte des Interplanetariums schreiben soll, dem Riesenapparat des Instituts hilflos gegenübersteht und nicht weiß, an wen er sich um Information wenden soll. So ergeben sich allerlei komische und prekäre Situautinen für ihn, bis endlich eine Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens entsteht, auf der sich eine sachliche Arbeit aufbauen läßt. Langsam gewinnen die Pläne, mit denen man sich trägt, Gestalt; die Handlung verlagert sich von London, dem Sitz des Interplanetariums, nach der australischen Wüste, wo die 'Prometheus', deren Bau man miterlebt, der historischen Stunde ihres Starts entgegensieht. Der Flug erfolgt erfolgreich, nach jahrelanger Arbeit ist der Weg ins Weltall endlich frei, und im Schlußkapitel begegnet man dem Histographen auf dem Mond wieder, wo er seinen Wohnsitz aufgeschlagen und die Geschichte des ganzen Unternehmens aufgezeichnet hat. Das Buch hat eine unheimliche Gegenwartsnähe und ist mehr eine Reportage dessen, was bereits im Gange ist, als eine Utopie. Über dem Ganzen liegt eine Atmosphäre leichter Ironie und eines freundlichen Humors.

Aufbruch zu den Sternen

Aufbruch zu den Sternen

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