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Letzte Kommentare:
10.05.2009 14:15:10
Holger Schütte-Garland

Die Menschheit befindet sich nicht am Abgrund – sie ist schon hinein gefallen.

Urplötzlich kann sich jeder in einen Besessenen verwandeln, in jemanden, der sich um keine Gesetze, keine Moral und keinen Anstand kümmert. So geschieht dies auch der Hauptperson gleich zu Beginn des Romans. Wieder „normal“, findet sie sich in der Gerischtsverhandlung wieder, bei der die Todesstrafe verhängt werden soll. Doch diese gerät zu einem blutigen Tollhaus und der Hauptperson gelingt die Flucht.

Die Zivilisation ist praktisch zusammengebrochen, denn überall wüten die Besessenen, morden, töten und vergewaltigen. Niemand weiß, was diese Raserei verursacht, doch es sind keine Außerirdischen oder Dämonen, die von den Menschen Besitz ergreifen. Alles hat einen logischen Grund, wie die Hauptperson unter größten Gefahren mit der Zeit aufdeckt.

Um zu der Schluss-Pointe zu kommen, muss der Leser ein, zwei unlogische Winkelzüge von Pohl, erdulden. Doch dafür graut es einem bei den Schlusssätzen umso mehr.