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In der Metropole Wyshna schließen sich Hexen zu einem Bund zusammen, um die Herrschaft über die Menschen an sich zu reißen. Gerüchten zufolge warten sie nur noch auf die Ankunft der Mächtigsten, der Großen Mutter, bevor sie zuschlagen. Als der Jäger Klawdi feststellt, dass auch Ywha, die Verlobte seines Freundes, das Dämonische in sich trägt, spitzt sich die Lage bedrohlich zu. Die Hexen versuchen, Ywha für sich zu gewinnen, und sie gerät zwischen den Fronten in einen tödlichen Konflikt. Immer radikaler rüsten die Widersacher auf, bis die Welt am Rande eines Atomkriegs steht.

Das Jahrhundert der Hexen

Das Jahrhundert der Hexen

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Letzte Kommentare:
04.03.2010 18:42:13
Naburon

Dieses Buch der Dyachenkos spielt in unserer heutigen Zeit. Jedoch existieren in dieser Welt Hexen sowie andere seltsame "mystische" Wesen. Erklärungen, was an Hexen so furchtbar ist, was sie für Eigenschaften haben, wie sich einzelne Hexen-Typen von einander unterscheiden etc. werden erst nach und nach erläutert, so dass man in der ersten Hälfte des Buches erst mal keine Ahnung hat, um was es eigentlich genau gehen wird, bzw. wie die Welt in der die Geschichte spielt, geschaffen ist. Hexen haben zudem einen sogenannten Brunnen, der im Prinzip deren stärke widerspiegel (ist das eine schlechte/eigenwillige Übersetzung oder gibts den Begriff wirklich?). Zwar tauchen immer wieder Hexen auf, deren Spiegel-Werte genannt werden, jedoch liegen diese alle nahe beieinander, sind angeblich überdurchschnittlich hoch, aber was für Fähigkeiten sich dadurch für eine Hexe ergibt, verraten die Autoren bspw. nicht...

Die Geschichte ist insgesammt in 2 Handlungsstänge gegliedert, die beide den Inquisitor Klawdi als zentrale Figur beihalten (einmal heute, einmal vor ca. 20-30 Jahren in seiner Jugend). Leider fand ich den Handlungsstrang, der in seiner Jugend angesiedelt ist, richtig langweilig. Im Prinzip hätte man das auch in ein paar wenigen Seiten zwischen streuen können, was damals passiert ist und wie sich das auf seinen heutigen Charakter auswirkt.
Auch der andere Strang hat seine Längen und konnte mich nicht begeistern.

Hinzu kommen noch die Charaktere, die mich allesammt kalt gelassen haben, mich keiner begesitern konnte, dafür teilweise gelangweilt haben.

In nahezu allen Punkten, die mir bei Fantasy-Romanen wichtig sind (Geschichte, Welt, das Besondere an der Geschichte oder der Welt, Erzählstil, Charaktere, etc.), konnte mich das Buch leider nicht überzeugen und viel schlimmer, viele davon fand ich ziemlich schlecht umgesetzt, so dass diese Buch für mich nicht mal im "unteren Mittelfeld" landet.
Ich gebe 45°.

11.11.2008 22:06:42
Anonymus

Leider wieder so eine unterdurchschnittliche Entwicklungsgeschichte. Diesmal der jungen, noch nicht initiierten Hexe Ywha. Sie ist durchdrungen von vielen Selbstzweifeln, die immer und immer wieder thematisiert werden. Sie ist verwirrt, verängstigt, verwirrt, verzweifelt, verwirrt, nicht zu großen Entschlüssen fähig und läuft über viele Seiten hinweg immer wieder davon. Großinquisitor Klawdi und seine Vergangenheit reißen den Plot auch nicht rum. Auch die gelegentlich auftauchenden Menschen namens Tschugeister, welche Njawkas jagen und endgültig töten, sind zwar interessant, werden aber nie zu etwas wirklich wichtigem ausgebaut.
Die Story entspannt sich leider nicht so, wie ich es erwartet hätte. Sie plätschert vor sich hin, ohne große Sprünge zu machen. Der Schreibstil ist okay. Nette Ideen, aber schwach umgesetzt. Insgesamt leider recht enttäuschend.

Sci-Fi & Mystery
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