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Carsten Kuhr
„Gehirn aus, jetzt geht's ab in eine der abgedrehtesten Horror-Szenarien der letzten Jahre

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Jul 2009

Santa Mondega, die Stadt, die auf keiner Karte der Welt auftaucht, und die doch jeder halbseidene Gauner kennt. Hier, fernab der großen Metropolen unserer hochtechnisierten Welt, versammeln sich all jene, die mit den Gesetz auf Kriegsfuss stehen. Nirgendwo anders auf der Welt passieren mehr Gewaltverbrechen, werden mehr Menschen umgebracht.

Doch selbst für Santa Mondega geschah vor fünf Jahren, bei der letzten Sonnenfinsternis, gar Unerhörtes. Da kam ein junger Mann in eine Bar. Nichts Ungewöhnliches sagen Sie - stimmt, aber nur auf den ersten Blick! Nun, der Mann hatte eine Kapuze auf und weigerte sich zudem zu rauchen. Dazu muss man wissen, dass in den Kneipen von Santa Mondega Rauchzwang besteht. Und die Stammgäste nahmen sich des jungen Tunichtguts auch gleich richtig liebevoll an.

Ihm wurde ein Glas würzig-abgestandene Pisse kredenzt, er wurde von einem der gefürchtetsten Mörder der Stadt angemacht, doch erst, als er einen Bourbon zu sich nahm, kam die Sache dann wirklich ins Rollen. Nur zwei Menschen und ein Vampir überlebten die folgenden Minuten - der Barkeeper, der sich hinter seinem Tresen in Sicherheit gebracht hatte, die seitdem im Koma liegende Vampirbraut und Bourbon Kid, der Mann, der die versammelten Mörder und Totschläger mit seinen Kugeln förmlich durchsiebt hat.

Fünf Jahre ist dies nun her und wieder steht eine Sonnenfinsternis an. Erneut wurde ein magischer blauer Stein aus einem Kloster gestohlen und nach Santa Mondega gebracht. Gerüchte wollen wissen, dass der Träger des Steins nicht getötet werden kann. Und wieder wird Bourbon Kid in der Stadt gesichtet - und das städtische Leichenschauhaus muss wegen Überfüllung schließen. Doch was steckt hinter dem Geheimnis des Steins, und wer zeiht im Hintergrund die Strippen?

Trash, aber was für einer!

Was ist das für ein Roman, der zunächst im Selbstverlag publiziert über das Internet in England bekannt wurde? Begeisterte Leserstimmen sorgten später dafür, dass das Manuskript bei einem der renommierten Verlage angenommen und zu einem veritablen Buch verarbeitet wurde. Nun, die Handlung ist an den Haaren herbeigezogen, die Charaktere schablonenhaft wie selten, und dennoch oder gerade deswegen liest sich das Buch in einem Rutsch durch.

Die Ingredienzien sind denkbar banal. Revolverhelden, die ebenso gut aus einem billigen Italowestern entlehnt sein könnten, Gangster der fiesen Sorte, Kung-Fu-Mönche, dazu Kleinkriminelle, ein magischer Stein, der Gral, Vampire und Rocker, Boxer und jeden Menge Blei. Das alles ergibt in seiner Summe nicht etwa ein unverdauliches Tohuwabohu sondern einen entspannt zu lesenden, total abgedrehten Mix aus frechen Sprüchen, unerwarteten Wendungen und jeder Menge Gewalt. Das ist in seiner Massierung schon wieder so übertrieben, dass es als Persiflage auf entsprechende Bücher und Filme gelesen werden kann und hält solch unvorhersehbare Entwicklungen für seinen Leser bereit, dass selbiger kaum aus dem Staunen herauskommt.

Natürlich fehlt dem Buch jeglicher innere Sinn, die Charaktere sind gewollt flach, die Handlung letztlich banal, doch das alles zählt nicht. Was zählt ist, dass das Buch seine Leser förmlich an die Seiten zwingt. Man will einfach wissen, wie es weitergeht, wie sich schlussendlich alle Rätsel auflösen lassen, auch wenn das eigentlich logisch unmöglich sein sollte. Das ist ein Lesegenuss nicht unbedingt für feine Sinne oder das Gehirn sondern für den Bauch - primitiv, wuchtig und abgedreht.

Das Buch ohne Namen

Das Buch ohne Namen

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Letzte Kommentare:
07.04.2015 20:08:13
Anonymus

Das Buch ist ein sensationell leichtes Buch zum Abschalten. Wie im letzte Kommentar erwähnt wurde, lassen sich zwischen den Zeilen unsinnige zusammenhanglose Witze erlesen. Es füttert den Leser mit unerwarteten und irren Wendungen. Für meinen wirren Kopf genau das richtige Fresschen.

*was soll der Elvis eigentlich im ersten Teil noch mals am Ende....?? *Ich vermute die Figur taucht nur noch einmal auf um Bourbon Kid seine Schrotflinten zu spenden

na dann
Prost

10.12.2013 11:27:09
DerDeutsche

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich dieses Buch nur aufgrund einer Laune gekauft habe, der Titel und das Cover haben mich aufmerksam gemacht und die knappen 10€ hatte ich auch gerade noch dabei.

Als ich das Buch dann aufschlug wusste ich absolut nicht was mich erwarten würde. Ich hatte auch bis zum Ende keine Ahnung worauf die Story hinauslaufen würde, wodurch ich nur noch neugieriger wurde.
Von der Schreibweise würde ich das Buch eher als leichte Kost bezeichnen, wobei auch belesenere Augen Spaß daran finden werden.
Wer zwischen den Zeilen liest, erkennt eine Art von Humor, die ich persönlich sehr ansprechend fand.

"Innerhalb einer Sekunde war das Glas leer. Jeder in der Bar hielt den Atem an. Einschließlich des Deckenventilators. Nichts geschah.
Also hielt jeder noch etwas mehr den Atem an.
Und immer noch geschah nichts.
Also fing jeder wieder an zu atmen. Einschließlich des Deckenventilators."

Zu der Story möchte ich nicht viel sagen, ich würde eher jedem empfehlen, sich eine Leseprobe anzuschauen, wem die schon nicht gefällt, sollte die Finger davon lassen.

Alles in Allem ein, nicht atemberaubendes, jedoch gutes Buch.

31.10.2012 16:14:38
Luxx

langweilig- für anspruchsvolle Leser nicht zu empfehlen. Charakter sind unausgereift und die Konservationen erscheinen oft fast lächerlich. Beim lesen dachte ich oft...oh mein Gott hat das Buch ein Kind geschrieben? Kein Tiefgang, kein tieferer Sinn und absolut kein bleibender Eindruck. Nein Danke, Daumen runter.

25.05.2012 17:02:07
Erika Wagner

Wow - Spannung pur
Ich liebe Horrorbücher und bin immer auf der Suche nach neuer Grusel-Literatur. Als Liebhaber dieses Genres bin ich natürlich eingefleischter Steven King-Fan aber Das Buch ohne Namen, das ist einfach unvergleichlich. Jede Menge Klischees, ein Hauch von Westernromantik und Revolverhelden, wenn es auch nicht in dieser Zeit spielt, so hat es doch etwas davon. Ich habe jede Seite verschlungen und die klischeehaften, schrägen Typen sind einfach nur genial. Das Buch ist außergewöhnlich, genial und einfach unvergleichlich. Mehr davon........

25.10.2011 21:11:25
poe

Beim Gustieren in meiner bevorzugten Buchhandlung überkam mich ein interessanter Klappentext und eine geniale Einleitung. Das Buch ohne Gnade lag in meiner Hand.

Unglaublich, wundervoll und die Hoffnung weckend, es möge nie enden. Das ist mein Leseerlebnis.

Selbstredend habe ich dann auch Band 1 und 2 gelesen, nicht ganz auf diesem fantastischen Niveau, aber ebenfalls wundervoll.

Das Bild vor dem Auge des Autors ist klar, umfassend und faszinierend, mich fasziniert, dass er dies auch sprachlich so fulminant umsetzen konnte. Wer Tarantino liebt und gerne liest wird hier vergehen.

Danke A.

14.07.2011 19:03:55
Brinella

Ich hab heute The Devil\'s Graveyard fertiggelesn und hab gejubelt als ich die letzten Worte las: The End (perhaps)! Mehr davon! Und ich kann sagen, man sollte die Originale lesen. Nach dem ich Das Buch ohne Namen noch in der deutschen Übersetzung gelesen habe, hab ich die beiden Folgebücher im englischen Original gelesen. Sie sind sehr gut lesbar und man muss nicht Engisch studiert haben, um sie zu verstehen.

14.07.2011 13:30:45
Baha

ich habe mitlerweie alle drei bücher gelesen und bin immer binnen kürzester zeit fertig mit dem lesen. es ist so fesselnd das ich nach beendigung des buches entzugserscheinungen bekomme und durchdrehen könnte. ICH WILL MEHR VON DIESEM STOFF!!!
für mich ist es eine coole mischung aus from dusk till down und pulp fiction, weil es die action von from dusk till down und die verschiedenen sichtweisen/storys aller charaktere hat die irgendwie zusammenhängen plus die absolut geilen sprüche.
sehr zu empfehlen die drei bücher

08.07.2011 19:39:49
Efrem

Selten so ein gutes Buch gelesen. Allerdings muss man diese Stilrichtung auch wirklich mögen. Die Meinung teilt sich, ich muss sagen, es kommt sehr viel Blut ins Spiel, und gewaltlos ist das Buch nun wirklich nicht. Aber es ist eben nicht NUR sinnloses Blutgemetzel, man lernt verschiedene, sehr interessante Charaktere kennen. Dazu noch eine Prise Primitivität, und dazu ein wenig Brutalität - und ein Wunderwerk ist geboren. Die völlig unerwarteten Handlungen, lassen den Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich persönlich kann dieses Buch nur empfehlen :-)

21.05.2011 20:16:01
Breuner Manuela

Ich habe sowohl" Das Buch ohne Namen" als auch "Das Buch ohne Staben"gelesen und war total begeistert.wo mir das zweite noch besser gefallen hat.Man konnte einfach nicht aufhören zu lesen und wollte unbedingt wissen wie es zu Ende geht.Eine Ende ist aber auch im zweiten Buch nur ein "vielleicht".Nur zu empfelen

29.04.2011 19:10:03
saskia

Um das ganze Buch verstehen zu können muss man es gelesen haben!!!Ich bin übelst von diesem Buch begeistert und warte schon darauf den 2ten Teil davon lesen zu können.Im ersten Moment kommt es einem vor als passe das alles absolut nicht zusammen,bis sich dann irgendwann der Nebel lichtet.Man kann dann jedes einzelne Puzzleteil zusammensetzen.Seit wann sind denn Gangster,Kopfgeldjäger und Mörder sympatisch??Ich konnte von dem Buch einfach nicht genug bekommen :D .......Saskia

26.03.2011 09:53:54
Amethyst

Der Titel, die Inhaltsangabe und diverse Rezensionen versprachen gute Unterhaltung, doch das Buch entpuppte sich rasch als Flop des Jahres. Sinnlose, bluttriefende Gemetzel auf jeder (!) Seite, flache, unsympatische Charaktere und eine nicht nachvollziehbare Handlung, die einem schlechten Drogentraum entsprungen zu sein schien ließen mich das Buch nach drei Kapitel angewidert weglegen. Spannung wollte keine aufkommen, Zusammenhänge zwischen den Figuren oder den Ereignissen erschlossen sich nicht und Gewalt fand nur um der Gewalt willen statt, so als berausche sich der Autor an möglichst brutalem Blutvergießen. Nicht mein Ding.

17.02.2011 11:23:57
Franziska

Ich habe dieses Buch zu meinem 17 Geburtstag bekommen und fand den Titel super Klasse. Als ich dann die Inhaltsangabe gelesen habe, dass es um einen Stein geht und der gefunden werden muss, fand ich das ziemlich blöd und habe mir eine total flache und langweilige Geschichte vorgestellt. Das Buch habe ich dann in meinen Schrank gelegt und es Wochenlang nicht angerührt. Irgendwann war mir langweilig und ich habe es angefangen und ich konnte es gar nicht mehr weg legen! Davor habe ich " Die Wahrheit über Alice" gelesen und dachte, dass das Buch keines mehr toppen kann aber "Das Buch ohne Namen" hat alles getopt! Ich will gar kein anderes Buch mehr lesen damit ich nicht entäuscht werde, weil dieses Buch weltklasse war. Ich habe in einem Kommentar gelesen dass das Ende vorhersehbar war. Ich muss sagen das ich überhaupt nicht damit gerechnet habe. Die letzten Kapitel waren so super. Es hat sich bei jeder Zeile wieder irgendwas total verändert. Man wurde immer wieder auf die falsche Bahn geführt. Das Ende war einfach Klasse.
Ein Super gutes buch !!!

05.01.2011 13:36:37
El Greco

Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt ( oder hat mich das Buch gefunden ? ) und bin ohne erwartungen oder Vorbehalte an das Buch heran gegangen.
Das Buch ist eine riesige Wundertüte an verschiedenen Stillrichtungen. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das ein klassischer Western- Horror- und Dedektivroman zugleich ist. Die Charaktere sind sehr einfach gehalten und was auf Grund der Menge an Figuren hilfreich ist. Das Ende dieses Buches war vorhersehbar - aber nur so kann man sich so richtig auf den zweiten Teil "Buch ohne Staben" freuen!

26.09.2010 18:32:25
Chris

Bereits der erste Teil hat mich wirklich begeistert! Verschlinge gerade Teil 2 "Das Buch ohne Staben", was schon auf dern ersten 30 Seiten richtig schön schräg weiter geht!

Außerdem gerade entdeckt: Bourbon Kid hat auch ne eigene Website! Unter www.bourbonkid.de kann man Elvis und den Reverend damit beauftragen, einen Freund mit einer richtig miesen Nachricht zu schocken... Ist ganz witzig gemacht!


Schönen Lesesonntag noch wünscht Chris

17.08.2010 22:25:31
lea

hallo ihr alle, die sich für das buch ohne namen interessieren und kritiken lesen wollen! ich persönlich fand das buch sehr spannend und einfach nur klasse! am anfang war das zwar etwas verwirrend, doch dann wurde die handlung klarer.
ein toller mix aus vampiren, banditen, werwölfen etc. und natürlich die krönung des ganzen der unbesiegbare Bourbon Kid! natürlich sind ein paar fragen offen geblieben, sonst gäbe es keine fortsetzung, auf die ich mich riesig freue! eine schöne abwechslung von zahlreichen psycho thrillern, wo die möglichkeiten eines killers beschränkt sind
ich kann das buch nur empfehlen. fangt an zu lesen, es wird mit jeder seite spannender! viel spaß! dank an anonymus

22.07.2010 13:29:29
dreamersgirl

Ich persönlich finde das Buch ohne Namen nicht nur spannend,nein es ist auch richtig tiefgründig und zieht den Leser immer wieder in eine ihn unbekannte Welt.
Ich habe das Buch fast durchgehend gelesen,nur mit kurzen Pausen und mir war als könnte ich die Gestalten,diese Welt(in dem Falle Mexico) rund um Bourboun Kid und auch ihn selbst sehen,als wäre ich ein Teil dieser Geschichte...
Viele haben geschrieben das dieses Buch eine Mischung aus Western,Action und was weis ich nicht ist,aber solche Bücher in denen es nur um Gewalt geht gefallen mir nicht.
Jedoch bei diesem Buch war es anders,aber ich habe nicht die ganze Gewalt dort in dem Buch gesehen,nein es war mehr und nur wer dieses Buch auch richtig liest und versteht,weis wie tief dieses Buch doch geht.
In dem Buch geht es viel auch um Gefühle und den inneren Schmerz,den Kampf den jemand mit sich selbst ausmachen muss...
aber genug der Worte,ich glaube ich könnte noch so vieles über dieses Buch schreiben aber ich lasse es,denn das muss jeder für sich selbst entscheiden was er von diesem Buch hält.
Aber wie gesagt man muss das Buch richtig lesen um eine Meinung abgeben zu können,oder um es überhaupt richtig zu verstehen.
Viel Spaß dabei...
Ich für meinen Teil freue mich auf den zweiten Band damit ich erfahre wie es weiter geht.
Anonymus kompliment ich kann nur sagen es ist ein Meisterwerk und ich freue mich wirklich auf andere Bücher von dir.
dreamersgirl

27.02.2010 19:53:06
Jörg Buschhüter

Ich bin eher jemand der auf den Film wartet ehe er ein Buch ließt, denoch hat mich dieses Buch gefesselt ,weil man nicht sagen kann wie chaotisch es im nächsten Kapitel wird.
Es hat vieles, von Fantasie über Western , Horror bis hin zu Krimi aber alles leicht geschrieben auch für nicht leser wie mich.
Ich suchte nach vergleichbaren, aber gibt es nicht also warte ich bis im Sommer der 2.Teil kommt .
Ich kann dieses Buch nur empfehlen für alle die sich mal mit lesen versuchen wollen und nicht immer auf den Film warten wollen.
Lest es und ihr wist warum. :)

17.02.2010 10:56:08
Sandra Wypich

Ich habe lange überlegt wieviel Grad ich diesem Buch geben soll, es sind dann 80 geworden.
Denn, dieses Buch ist so verrückt und absolut durchgeknallt, einzigartig und bekloppt, dass es schon wieder gut ist.
Natürlich ist es keine anspruchsvolle Literatur, aber dass weiss man doch auch bevor man zu diesem Buch greift.
Es ist kein "Fänger im Roggen" oder " Herr der Fliegen", eher "Planet Terror" in Buchform.
Gut, ich könnte es niemandem den ich kenne weiterempfehlen, weil es total neben der Spur läuft.
Trotzdem, oder gerade deswegen ich mag es!

28.12.2009 20:18:07
killerknobl

Jeder, der dieses Buch liest, stirbt. Doch nur wer es liest, weiss, warum.....

diese Einleitung versprach ein spannendes Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Und genau das war es auch. Eine spannende Mischung aus Western, Thriller und Horror.

Die ersten Kapitel sind mit vielen neuen Charakteren besetzt, was den Durchblick etwas erschwert. Aber nach und nach wird alles klarer und die Spannung wächst mit jedem Kapitel

Ich bin ein absoluter Fan dieses Buches und kann es nur empfehlen wenn man auf Quentin Terrentino steht:)

01.12.2009 08:00:37
airmen

Ein Film zum Lesen.

Ich habe das Buch in einem Buchladen entdeckt und fand es gleich interressant. Ich muss sagen der EInband hält was er verspricht. Wer Tarantino mag wird auch das Buch mögen. Es list sehr eher wie eine Drehbuchvorlage als wie ein Roman.

Die geteilten Meinungen zu dem Buch kann ich voll und ganz nachvollziehen. Zwischen durch dachte ich schon mal was für ein Quatsch, aber andereseizt ist es sehr kurzweilig geschrieben und Überrascht dann doch wieder.

Als große Litteratur würde ich es nicht bezeichnen, aber es lockert den Lesealltag ungemein auf. Auch wenn sicherlich einige ganz anderer Meinung sind.

Fazit: Ich fands gut und habe es nicht bereut.

16.11.2009 08:32:14
randon

Dieses Werk eines offensichtlichen Spinners ist der größte Schmarren, der mir jemals als Lektüre untergekommen ist. Wer daraus irgendwelche Persiflagen oder noch Anspruchsvolleres ableiten will, sollte sich mit Groschenromanen aus der Horror- , Gangster- oder Wildwestszene befassen und wird dort sicherlich Erfüllung finden. Wer an diesem zusammengebastelten Quatsch etwas Positives entdeckt, wird wahrscheinlich Micky-Maus- und Fix und Foxi-Hefte schon als viel zu anspruchsvoll ablehnen. Besser wäre es, dieses Machwerk samt seines Autors aus dem Verkehr zu ziehen, um die Literatur von einem ihrer größten Schandflecke zu befreien. Wer solch einen zumeist noch säuisch brutalen und bluttriefenden Schwachsinn gut findet, der wird wohl kaum jemals über das Niveau eines Intelligenzkrüppels hinauskommen.

05.11.2009 13:24:52
soffl

ich hab das buch heute fertig gelesen und was soll ich sagen?... das ende hätte ja kaum schlechter sein können!!! ich bin total enttäuscht...
wer ist denn nun der sohn von taos? mit wem steckte die bibliothekarin unter einer decke?? welche intetion hat bourbon kid?
insgesamt fand ich das buch gar nicht so übel, mal was anderes. mit viel spannung. unterhaltsam. ich fand die idee mit den verschiedenen handlungssträngen echt gut.
aber gegen ende ist es schon ein bisschen abgeflacht und es waren für meinen geschmack zu viele mythen und legenden reingemischt... vampire, untote, der gral usw...
sprachlich ist es natürlich auch mit vielem anderen nicht zu vergleichen, aber für die art von geschichte reicht es. es hat mich halt insgesamt eher an ein filmkonzept erinnert und ich könnte mir das auf der leinwand echt gut vorstellen. mit tarantino als regisseur natürlich ;-) das ende müsste natürlich besser sein.
man hätte mehr aus der idee machen können. die grundidee ist nämlich echt gut.

aber das nur meine meinung. ich möchte bloß niemandem den spaß an dem buch verderben!!

24.10.2009 21:00:25
Dani@Leseratte

Tja was soll man zu einem Buch sagen, welches noch nicht mal einen Namen abbekommen hat? Vielleicht einzigartig in einem Genre für sich.
Man kann es nur mögen oder wird es beiseite legen, ein zwischendrin gibt es wahrscheinlich nicht.
Anfangs benötigt man ein wenig Ausdauer, viel strömt auf einen ein. Wahnsinnig viele veschiedene Charaktere, die unterschiedlichsten Orte und nichtkomibierbare Handlungsstränge. Aber nach ein paar Seiten nähern sich die vielen kleinen Storys und verschmelzen letztendlich zu einer.
Wie auch im Buch geschrieben, kann man diese Story wirklich mit Quentin Terentino vergleichen. Abgedreht, verworren und einfach nur krass. Aber am Ende schließt sich dann doch der Kreis.
Ich kann es einfachn nur empfehlen, wer mal was ausgefallenes lesen möchte.

19.10.2009 22:59:11
marcomerk

Meine konkrete Bewertung: Schade drum, viel Hype um zumindest fast nichts. Eigentlich wollte ich das Buch, nachdem es derart gehypt wurde, links liegen lassen, stolperte aber über das englische Original und kaufte es, da es auch deutlich günstiger als die Übersetzung war. Der Beginn las sich vielversprechend, auch wenn ich mich an die vielzitierten Referenzen erinnert fühlte. Die Mischung aus Pulp Fiction, From dusk till dawn und Vampire Hunter D. fand ich zunächst durchaus ansprechend, auch der, i.d.R nach einem Kapitel, vollzogene Perspektivenwechsel darf durchaus als gelungen beschrieben werden. Im Verlauf des Buches erschien mir die Handlung dann jedoch zu durchsichtig. Die Spannung flachte spätestens mit dem Erscheinen des Buches auf der Bildfläche ab. Die Handlungsweisen der bösen Bösewichter, also Jessica und Somers, sind schlicht unlogisch. Auch die Einführung, dass Somers sowohl Vampir, als auch ein "Kind" des Grals ist, war kurz und relativ sinnfrei. Die Info, dass Bourbon Kid ein Sohn von Taos ist, erscheint mir auch recht kurz gehalten. Kurz: Der zunächst vielversprechende Text konnte meine Erwartungen nicht bedienen, die letzten 50 Seiten erscheinen mir überstürzt und (entschuldigung) hingerotzt. Aus dem Konzept hätte man mehr machen können.

19.10.2009 01:55:04
Dennis Schultz

Spannung bis zum Ende. Die Art wie Anonymus schreibt ist am Anfang etwas kompliziert aber man kommt nach einer weile gut rein.Die Suche nach dem "Auge des mondes" ist genial geschrieben. Die Kombination von vampiren und banditen ist super. Ich danke Anonymus für dieses wunderbare Buch und hoffe das ein zweiter teil erscheint um mehr von Bourbon Kid, Taos und Somers zu erfahren und natürlich von Sanchez .

17.10.2009 14:26:39
Christin77

Dieses Buch spaltet eindeutig die Leser in zwei Kategorien. Lieben und Hassen, dazwischen scheint es nicht wirklich etwas zu geben.
Am Anfang tat ich mich sicherlich auch schwer den unterschiedlichen Handlungssträngen und den unterschiedlichen Charakteren zu folgen. Ich hab stellenweise fast den Überblick verloren und musste dann auch mal zurück blättern um nachzulesen, wer da jetzt mit wem irgendwie zusammenhängt.
Aber es lohnte sich wirklich. Als die ersten 8 Kapitel durch waren, fing es schon langsam an miteinander zu verschmelzen.
Der Stil des Autors hat mir doch ganz gut gefallen. Das Buch hat mich dann doch vollkommen in seinen Bann gezogen. Der Preis war zwar eindeutig absolut überrissen, aber auch ich würde das Buch fast ohne Vorbehalt empfehlen! Es sieht schön aus, bietet auch einen guten Überblick. Und ich freue mich natürlich schon sehr auf den zweiten Teil.
Wer gerne in die Richtung liest, in der phantastische Elemente mit Gewalt, Leichen, Tod und Grausamkeit (inklusive "pikanter" Details) kombiniert wird, ist mit diesem Buch absolut auf der richtigen Seite!
Ich fands klasse. 89 Grad und geringer Abzug, weils mir am Annfang so schwer fiel und natürlich wegen dem unmöglichen Preis...

13.10.2009 18:14:53
Zippora

Auf Grund der vielen herausragenden Kritiken habe ich dieses Buch gekauft und tatsächlich mit viel Anstrengung zu Ende gelesen.
Ich kann diesem Buch überhaupt nichts abgewinnen. Unzählige Menschen und andere Wesen sterben auf unglaublich grausame und immer wieder ähnliche Weise.
Sprachlich ist das Buch auch keine Meisterleistung, aber der Autor zeigt ein beachtliches Repertoire an Schimpfwörtern.
Die Figuren und Charaktere sind völlig platt und ein Handlungsschritt reiht sich schön vorhersehbar an den nächsten.
Immerhin kann ich dem Buch eine gute Rechtschreibung zugestehen - bei der Zeichensetzung hat es aber schon wieder gehapert.

13.10.2009 04:02:46
cpt. ahab

Wunderbar!
Ein Kritiker der als Überschrift schreibt: Trash, aber was für einer ! und im nächsten Abschnitt dann schreibt, natürlich fehlt jedglicher SInn.
Sie haben Trash wirklich nicht verstanden.
Zweitens fehlt der Sinn nur ihnen, da man aus ihrer kindlich geschriebenen Kritik schon liest, wie überrascht sie von diesem Buch waren, da sie sonst wahrscheinlich nur Effi Briest hoch und runter gelesen haben.
Willkommen in der , für sie soooo "abgedrehten Welt".

28.09.2009 09:55:36
Sato-kun

Was? Ein zweiter Teil?
Also ich bin noch nicht ganz fertig mit diesem Buch, aber mir gefällt es wirklich gut. Wobei da wirklich viel gemixt wurde und die doch so "reale" Welt da nun auf Fantasiegestalten wie Vampire usw trifft. Das war beim Lesen schon ein wenig merkwürdig, weil man damit im buch gleich erschlagen wird.
Mir gefällt aber sehr dieser Charakterwechsel nach jedem Kapitel, so bleibt die Geschichte nicht langweilig und man muss überlegen was da eigentlich passiert war.
Ich hatte in einer Zeitschrift gelesen, dass das Buch ursprünglich von Dan Brown stammt und es würde mich interessieren ob das wirklich der Fall ist. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen, wer auf so Gewaltkram steht.

02.09.2009 08:26:00
mase

Ein anonymer Autor und ein geheimnisvoller Titel. Dazu ein wunderschönes Buchcover. Das musste ich einfach besitzen. Der Inhalt hat mich leider enttäuscht.

Während des Lesens hatte ich ständig ein Comic vor Augen. Überzeichnete Personen und Bilder und düstere Farben wie bei „Sin City“. Von der Art her fand ich es eher unterhaltsam lustig, als grausam spannend.

Zur Handlung? Es muss ein Stein gefunden werden, bevor die Sonnenfinsternis beginnt. Wer den Stein hat, wir ermordet. Wer ihn sucht, wird ermordet. Wer das Buch liest, in dem der Stein erwähnt wird, wird ermordet.

Es ist wie einer dieser kurzweiligen angesagten Filme geschrieben, in dem ständig geschossen wird und die Handlungsstränge ständig wechseln. „Smoking Aces“ kommt mir z.B. in den Sinn.

„Das Buch ohne Namen“ wirkte auf mich überhaupt wie ein Drehbuch ohne Regieanweisungen, da es nie in Tiefe geht. Zu keiner der auftretenden Personen kann der Leser irgendeine Beziehung aufbauen, spannend war es auch selten und mit einem gewöhnlichen Titel und Durchschnittscover würde dieses Buch wohl in den Regalen verstauben. Einzig die Typen waren interessant und liessen mich das Buch zu Ende lesen. Naive Kung-Fu Mönche, muskelbepackte Kopfgeldjäger, ein schönes aber dummes Pärchen, ein geheimnisvoller Killer, der Verbrecherboss mit seinen schwulen Leibwächtern und zwei Polizisten, die eigentlich niemand ernst nimmt. Klasse Figuren für einen Film, aber allesamt blieben sie zu blass für ein richtig gutes Buch. Leider hat der Autor auch das Ende in den Sand gesetzt und zieht meine Bewertung nochmals ein Stückchen nach unten.

So etwas muss ich nicht gelesen haben und schon gar nicht zu diesem Preis.

14.08.2009 13:24:29
Thomas71

Zartbesaitete Schöngeister sollten besser die Finger von diesem Buch lassen, es ist brutal geschmacklos, zynisch und menschenverachtend. Und lustig. Ziemlich lustig sogar. Zumindest für jemanden, der die comichafte Übersteigerung der Gewalt in den Filmen von Quentin Tarantino, Robert Rodriguez und Co mag. Wer damit nix anfangen kann, der wird dem Buch wahrscheinlich nichts abgewinnen können. Wer Italowestern, Gangsterfilme, Horrorgeschichten und humorvolle Fantasy a la Douglas Adams oder Terry Pratchett mag, der ist mit "Das Buch ohne Namen" gut bedient, den neben der eigentlichen Geschichte stellt sich immer wieder die Frage, welcher Genreklassiker denn jetzt schon wieder zitiert wird... Für mich ein heisser Tipp (trotz des hohen Preises), aber ich würde das Buch nicht jedem empfehlen...

13.08.2009 23:39:17
Sonny

Zugegeben, ich hab es auch erst vor einigen Minuten beendet. Der Vergleich mit Tarantino wurde bislang oft gebracht. Ich denke da speziell an Pulp Fiction. Viele Handlungsstränge, die zunächst einmal nicht viel mit einander zu tun haben. Die einzelnen Charaktere immerhin ausreichend gezeichnet, dass man in den häufigen Szenenwechseln nie den Überblick verliert. Und letztlich werden all diese Stränge gekonnt zusammen geführt. Auch wenn häufig die Rede vom Bourbon Kid ist, gibt es doch weit mehr Hauptdarsteller in diesem Buch. Der Stil ist durchgehend flüssig, und wenn ich mal einen Satz überlesen habe, dann weniger wegen Langatmigkeit, als eher wegen dem Drang zu wissen, wie es weiter geht. Fakt ist, dieses Buch ist nichts für Leser, die besonderen Wert auf Logik und Realismus legen. Auch Leseanfängern würde ich nicht unbedingt dazu raten. Aber jedem, der gerne mal etwas Außergewöhnliches lesen möchte, kann ich dieses Buch, trotz des unverschämten Preises, nur empfehlen. Ach ja, sensibel sollte man auch nicht sein. Wem McFadyen und Co. Zu brutal sind, der sollte Abstand wahren. In der Film-Branche gibt es Listen über die Filme mit den meisten Leichen. Falls es diese auch in der Bücher-Branche gibt, würde ich drauf wetten, dass Das Buch ohne Namen ziemlich weit oben rangiert. Details inklusive.
Von mir gibt’s gut unterhaltene 95°.

09.08.2009 13:55:57
Alexi1000

Dieser Roman (wahrscheinlich), ist wie eine Hommage an die Filme von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez.
Nicht selten kommen einem beim Lesen die Bilder aus Desperado, From Dusk till Dawn in den Sinn.
Der Autor scheint ein großer Fan zu sein.
Genretechnisch läßt sich das Buch aber gar nicht so leicht einordnen. Als Horror würde ich es schon mal nicht bezeichnen, auch denkt man sich teilweise wie in einen Wild-West-Roman versetzt, mit den zwielichtigen Typen in der Bar...
Diese Melange macht für mich auch etwas von dem Reiz des Buches aus.
Die Story ist sicher hanebüchen, die Charaktere wie vom Reißbrett...
aber der Autor schafft es trotzdem, so herrlich abgefahrene Figuren zu erschaffen, dass es einfach Spaß bringt, sich von diesem Roman gefangen nehmen zu lassen!
Sicherlich auch etwas dem Hype erlegen, der kurzfristig durch das Forum brandete, hat mir der Roman aber ein paar schöne Lesestunden beschert.
Kann mich da der Couch-Rezension nur anschließen, dieses Buch macht einfach einen großen Spaß!!

...und für Interessierte: Der zweite Teil folgt demnächst. Ich freu mich drauf.