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Eva Bergschneider
Einblick in die dämonische Seele

Buch-Rezension von Eva Bergschneider Sep 2009

So wie es sein soll, erzählt der Klappentext der deutschen Ausgabe auf Dan Wells Romanerstling "Ich bin kein Serienkiller" (orig.:" I am not a Serial Killer") einen Abriss über die Anfänge dieser Geschichte. Ein junger Mensch entdeckt an sich Anzeichen einer Entwicklung zum Serienkiller. Ein Krimi also?

Spektakulär kommt die Gestaltung des Buches daher: Das Cover wie eine rissige Wand, der Titel wie mit Blut darauf gekritzelt und der Buchschnitt ist uneben, wie abgerissen. Auch die Schlagworte auf dem Innencover erleichtern die Zuordnung zu einem Genre nicht gerade: "John trägt ein Monster in sich - meist diskutierter Thriller des Jahres". Soviel vorab: Dieser Roman entpuppt sich als Horror-Thriller, denn die Monster darin sind "echte" Dämonen.

Ein Fünfzehnjähriger wird zum Dämonenjäger

John Cleaver ist ein Einzelgänger. Nicht allein seine seltsamen Obsessionen, die ihn die Nähe der Leichen im Beerdigungsinstitut seiner Mutter suchen und ihn jedes kleine Detail über Serienmörder aufsaugen lassen, sorgen dafür. Ein strenger, selbstauferlegter Verhaltenscodex im Umgang mit Mitmenschen erlaubt ihm gerade mal einen Alibifreund in der Schule, Max, und ein entferntes Schwärmen für das Mädchen Brooke. John trägt einen Dämon in sich, den er mühsam vor seiner Umwelt verbirgt.

Als in Clayton grausame Morde geschehen, entdeckt John Merkmale, die auf Serienmorde schließen lassen. Die Opfer scheinen willkürlich ausgewählt zu sein und der Killer nimmt einen Körperteil als Trophäe mit. Doch dann weicht der Täter vom Schema ab und John ahnt, das etwas noch Böseres am Werk ist, ein Dämon. Ihm wird klar, dass er diesen Dämon überführen kann, wenn er die Barrieren zu seinem Inneren nieder reißt. Der Junge folgt der blutigen Spur des Monsters bis in das unmittelbarer Umfeld seiner Familie.

Soziopathisch oder besessen?

Rückblickend erzählt der Teenager John Cleaver von den grausigen Geschehnissen, die er erlebt, als eine Mordserie seine Heimatstadt im mittleren Westen heimsucht.

"Damals wussten wir es noch nicht, aber Mrs. Anderson sollte für sechs Monate der letzte Mensch im Clayton County bleiben, der auf natürliche Weise gestorben war. Die anderen holte der Dämon."

Man erfährt direkt am Anfang der Geschichte, was noch kommen wird, doch zunächst führt Dan Wells seine Hauptfigur ein. John berichtet von der Arbeit mit seiner Mutter, von seinen Therapiesitzungen mit Dr. Neblin und von den Gesprächen mit seinem einzigen Freund. Und obwohl, oder weil alles aus der naiven Sicht eines Fünfzehnjährigen geschildert wird, geht es dem Leser ähnlich wie Max. Wachsendes Unbehagen schleicht sich ein. Die Gespräche mit seinem Psychiater helfen John, seiner Umwelt ein normales Leben vorzutäuschen und dienen auch dem Leser als Reflektion. Sicherlich ist John ein Soziopath und trotzdem ein Sympathieträger. Nach dem ersten Drittel nimmt die Handlung, die allerdings nie langweilig ist, so richtig an Fahrt auf.

Jagd auf einen Dämon - wie im Krimi

So verrückt die Idee auch klingt, dass ein Junge ein blutrünstiges, menschenzerfetzendes Biest jagt, in "Ich bin kein Serienkiller" kommt sie glaubwürdig herüber und bereitet viel Lesevergnügen. Die gruseligen Morde werden aus der Perspektive des Teenagers beschrieben, der fassungslos, aber mit dem Verständnis eines potentiellen Täters beobachtet und analysiert. John beschreibt in detailgenauen Bildern und erfindet wie ein Forscher Begriffe, um das Grauen greifbarer zu machen. Trotz des dargestellten Horrors sind es nicht die bestialischen Taten, sondern die Entwicklungsgeschichte des Monsters, und nicht zuletzt seine eigene, die John und den Leser überraschen und erschüttern. Dan Wells' Charakterisierung der beiden Hauptfiguren, des Jägers und des Gejagten, ist persönlich und emotional ergreifend. Nur manchmal kauft man John seine souveränen und messerscharfen Schlussfolgerungen nicht ganz ab. Doch damit des Guten nicht genug.

"Ich bin kein Serienkiller" liest sich wie ein klassischer Krimi, in dem das übernatürliche Element sowohl in der Rolle des Täters als auch in der des Ermittlers agiert. Die eingeschränkte Sicht des Ich-Erzählers steigert die verblüffende Wirkung der Wendungen in der Handlung noch. Dan Wells konstruiert einen originellen Plot und einen nervenaufreibenden Show-Down, der einerseits eine zufriedenstellende Auflösung bietet, aber beim Leser auch Fragen zurück lässt. Wer war nun der bösartigere Dämon? Glücklicherweise bleibt Johns weiteres Schicksal offen. "Ich bin kein Serienkiller" ist der Auftaktroman zu einer Serie, dessen Fortsetzung man kaum erwarten kann.

Ich bin kein Serienkiller

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Letzte Kommentare:
19.02.2017 22:16:12
Mordsbücher

Was würdest du tun, wenn in deinem Körper ein Monster gefangen ist? John Cleaver ein pubertierender Jugendlicher lebt mit seiner Mutter alleine in einer kleiner Stadt. Für seine Mitschüler ist John ein verrückter, da er sich für Serienkiller interessiert und seiner Mutter in Leichenhalle behilflich ist . Die einzigen Zuhörer sind sein Therapeut Dr.Neblin und sein Freund Max, aber auch den verheimlicht er so manche Dinge.

In dem kleinen Örtchen passiert ein Mordfall nach dem anderen und John macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Er beschattet und beobachtet ihn bei seiner Vorgehensweise. Von Mord zu Mord fühlt sich John für jeden Mord verantwortlich und das Monster in Ihm wird von Tag zu Tag stärker.

Doch Tag wird kommen, das selbst John das Monster nicht mehr aufhalten kann.

Was meine Beurteilung angeht, bin ich etwas gespalten. Von der Handlung und Aufbau des Buches bin ich positiv überrascht, aber habe ich doch so meine Probleme was Dämons und Monsters angeht. Lese lieber reales wahrhaftiges, als mir vor zustellen das ein Dämon mit langen Klauen und spitzen Zähnen vor mir steht. Vom Schreibstil her sehr gut und flüssig geschrieben, es wird nie langweilig und es gibt Szenen da kann man es wirklich nicht aus der Hand legen

Das Buch hebt sich besonders von der Aufmachen von anderen Büchern ab, besonders die Seiten, die unterschiedlich geschnitten sind und eine Art Säge darstellen soll.

26.07.2016 22:50:11
benfi

Als ich das erste Mal von diesem Buch hörte bzw. es in der Hand hielt, dachte ich mir: ach, wieder einer dieser Psycho-Thriller der neuen Generation. Das Böse, von dem auf der Rückseite gesprochen wurde, ist bestimmt wieder lediglich eine kranke Seele. Doch dann las ich die Rezension eines Lesers, der seine Enttäuschung über den starken Touch Übernatürliches in diesem Buch breit machte - meine Aufmerksamkeit war damit wieder geweckt. Und in der Tat, das Buch 'Ich bin kein Serienkiller' ist ein Werk, dass mein Leseinteresse vollends befriedigt hat. Der ziemlich abgedreht Protagonist John ist in seiner Denkweise und mit seinen Neigungen schon eine Ausnahmeerscheinung. Damit hat der Autor Dan Wells schon eine gelungene Basis für diesen Roman geschaffen, der tatsächlich mit Dämonen zu tun hat. Dies ist einfach wichtig zu wissen. Ich kann mir schon vorstellen, dass reine Thriller-Leser hier negativ überrascht wurden. Ist man ein Freund des gepflegten Horrors mit all seinen teuflischen und dämonischen Gestalten, dann erhält man hier einen Page-Turner, der den Leser direkt an den jungen John bindet; ist dieser erste Roman einer angedachten Trilogie doch in der 'Ich-Form' geschrieben; eine Schreibweise die mir zusagt, da sie irgendwie etwas intimer wirkt. Wells beschwört auf den Seiten ein furioses Finale herauf, welches wunderbar gelungen ist und sehr rund wirkt. Und trotzdem darf sich der Leser die Frage stellen, wie der Serienkiller-Freak John Cleaver anschließend weiter lebt. Denn es gibt ja noch weiteren Lesestoff um den Jungen. Ich freue mich schon drauf!
85°

06.06.2012 14:32:41
Maik

Also ich kannte Dan Wells vorher noch nicht, bzw keines seiner Werke, denn kennen tu´ ich ja immer noch nicht!

Das Buch ist ein Lesenswertes Buch.
Kriterien weswegen ich mir es gekauft hatte:
Es sah Genial aus alleine die Aufmachung, es hat mir sofort gefallen.
(Die drei erschienenen Teile:
Ich bin kein Serienkiller, Mr. Monster und Ich will dich nicht töten sind bis jez die ersten Bücher die ich mir aus meinem verdienten Geld gekauft habe, also das muss was heißen :)!)

Ich würde mich freuen wenn er Mehr solcher Bücher rausbringen würde

John Cleaver, die Hauptperson ist von vielen büchern, die ich gelesen habe meine Lieblingsfigur :)

26.03.2012 23:33:16
Paula

Ich hab mir das Buch gestern abend von einer Freundin ausgeliehen-Trotz Schule bin ich heute fertig geworden.
Meine Güte!Das ist eins der besten Bücher,die ich je in meinem Leben gelesen habe. Schon allein wegen der Ich-Form ist sie spannend.
Leider kann ich "Mr.Monster" noch nicht lesen,da meine Freundin mit dem Teil selbst noch nicht fertig ist...*seufz*

06.11.2011 21:19:08
Mary

Ich hatte bis vor kurzem keine Ahnung über Dan Wells oder seine Bücher. Bis ich aus Zufall auf seine Bücher gestoßen bin. Schon alleine die Aufmachung des Buches ist der Wahnsinn und interesse weckend. Und der Inhalt ist auch nicht ohne..Der Schreibstil ist gut und einfach..Man kann das Buch flüssig lesen. Die Spannung ist meist auch immer auf einem konstanten Level, so dass man das Buch nicht aus den Händen lassen kann. So war das auch bei mir der Fall. Habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen...War gefesselt und neugierig auf den weiteren Verlauf.
Fazit: Das Buch ist eines meiner Favouriten..Würde es jederzeit wieder lesen...

13.10.2011 12:40:30
jule

Schon nach den ersten Seiten musste ich feststellen, dass die detailgenaue Beschreibung, von zum Beispiel den Einbalsamierungen, mich erschauern ließ. Dieser Aspekt erinnert etwas an Simon Beckett, welches ich sehr angenehm finde.


Der psychisch gestörte Junge namens John Cleaver ist Besessen vom Tod und ein Soziopat. Hinzu kommt das seine Familie ein Bestattungsunternehmen betreibt. Dies sind beste Voraussetzungen für eine gute Handlung.


Und der Leser wurde auch nicht enttäuscht. Zwar war mir nicht bewusst, dass es in dem Buch auch um übernatürliche Fähigkeiten geht, denn an diesem Genre habe ich sonst wenig Interesse.


Die Hauptperson entspricht nicht dem gängigen Heldenbild, war mir aber dennoch von Anfang an sympathisch. Seine Fehler und soziophatischen Neigungen verstärkten das Interesse des Lesers.


Die Handlung war immer spannend und auch das Ende nicht abzusehen, was doch leider bei vielen Büchern der Fall ist.


Auch finde ich es sehr gut, dass es eine Bücherreihe ist, denn somit kennt man die Hauptcharaktere und identifiziert sich viel mehr mit ihnen.

Bei der optischen Aufmachung habe ich absolut nichts zu bemängelt. Der Einband verspricht eine gute Geschichte.

15.08.2011 23:16:33
Sarah

Ich liebe dieses Buch! Zuerst war auch ich negativ überrascht, dass der Dämon ein echter Dämon ist, jedoch hatte ich mich schnell daran gewöhnt. Das Buch ist insgesamt super geschrieben und ich konnte ebenfalls kaum aufhören zu lesen. Teil 2 ist übrigens noch einen Ticken besser. Zu keiner Zeit fand ich Geschehnisse zu brutal oder gar ekelerregend. Alles was im Buch geschildert wurde war hochinteressant. Mein absolutes Lieblingsbuch!!

10.06.2011 16:55:26
ushebti

Weder Klappentext, noch Titel ließen für mich auf einen Fantasy-Thriller schließen. Sonst hätte ich mich sicher nicht dafür entschieden.
Demnach war ich etwas geschockt und sehr enttäuscht als sich herauskristallisierte, dass es sich um einen \'echten\' Dämon handelt, den es in der Geschicht zu besiegen gilt (anfangs hatte ich dies lediglich als nette Metapher gedeutet..)

Nichtsdestotrotz habe ich das Buch in 2 Tagen ausgelesen, eine durch und durch angenehme Schreibweise. Trotdem war so ziemlich alles sehr vorhersehbar und die Spannung nur an sehr wenigen Stellen (minimal) vorhanden..

Unterm Strich finde ich, dass die Hauptfigur John und seine soziopathische Art zu denken sehr viel Potential für eine gute, realistische Geschichte geliefert hätte. Durch die Dämonkomponente hat das ganze jedoch einen recht lächerlichen Charakter bekommen..

23.01.2011 15:17:37
runnerstar67

Ich habe mir das Buch in der Hoffnung gekauft, einen guten Krimi zu lesen. Der Titel und die Inhaltsangabe liess darauf schließen. Aber statt dessen ist das so ein Horrorblödsinn, absolut unrealistisch und auch ziemlich vorhersehbar. Also nichts für echte Krimiliebhaber, ansonsten recht unterhaltsam.

19.11.2010 18:16:15
horrorbiene

„Ich bin kein Serienkiller“(2009) ist der Auftakt einer Trilogie um den Soziopathen John Cleaver, die mit „Mr. Monster“ (2010) fortgesetzt wurde und mit „Ich will dich nicht töten“ (2010) einen Abschluss fand.

John Cleaver ist 15 und hat ein Hobby: Serienkiller. Er weiß alles über sie und bringt sein Wissen überall ein, auch in der Schule. Darüber hinaus ist er fasziniert vom Tod und vom Feuer und stellt von sich selbst fest, dass er nicht ganz normal ist. Bei einer Therapie wird diese Vermutung bestärkt: Er ist ein Soziopath, d.h. nicht zu Empathie fähig. Er hat schon seit einiger Zeit die Vermutung, dass er deshalb irgendwann selbst als Serienkiller enden wird und stellt sich Regeln (z.B. keine Menschen beobachten) auf, sein inneres Monster unter Kontrolle zu halten. Als wäre das alles nicht genug, hilft er seiner Mutter in der Leichenhalle aus und balsamiert Leichen. Nun taucht in der Kleinstadt ein Mörder auf und John stellt schnell fest: Es ist ein Serienkiller und er erstellt ein Profil um ihm schnellstmöglich das Handwerk zu legen. So entwickelt sich schnell eine rasante Ermittlung, in der auch übernatürliche Elemente nicht fehlen dürfen: Der Serienkiller ist ein Dämon.

Ich habe das Buch mit Kenntnis des letzten Teiles gelesen, daher wusste ich bereits wer der Mörder/Dämon war. Doch da John dies auch recht zeitnah herausfand, war dies nicht weiter schlimm. Diese Tatsache ist eine sehr erfrischende: Der Täter steht bereits nach einem Drittel des Buches fest und bis zum Schluss wird dieser gejagt. Dies habe ich bei keinem Thriller bisher so erlebt – klasse!

Auch sonst überzeugt das Buch durch eine klare Erzählweise und die Einblicke in die Psyche eines Soziopathen bedingt durch die Ich-Perspektive. Letztere sind wirklich interessant, da für mich nicht nachvollziehbar. Das Buch bleibt spannend bis zum Schluss und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
Aufgrund der Thematik ist es manchmal schon etwas brutal und die Beschreibungen aus der Leichenhalle sind stellenweise ein wenig eklig, doch dies steht in einem guten Verhältnis zur Story und ist damit angemessen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sie sind optisch schön von einander getrennt.

Fazit: Für mich ist dies ein gelungener Auftakt einer fantastisch Thriller-Trilogie - die man gelesen haben muss - und an dem ich einfach nichts aussetzen kann!

14.11.2010 18:18:24
KitKatKati

Dieses Buch steckt voller Überraschungen, ohne so genau zu wissen worum es genau gehen soll, habe ich begonnen dieses Buch zu lesen. Ich war einfach fasziniert von der Vorstellung die Gedanken eines 15 jährigen Teenagers, der vollkommen besessen von Serienmördern ist, zu verfolgen. Schnell wird klar das John Wayne Cleaver wirklich besessen ist, er hat ein erstaunliches Wissen über die Berühmtesten Serienmörder der Geschichte und eine bereits von einem Psychologen diagnostizierte Verhaltensstörung. Es ist unglaublich interessant über eine gesamte Geschichte hin die Gedanken und Verhaltensweisen eines Soziopathen zu verfolgen.
Die Story gewinnt an Spannung als auch noch unerklärlich grausame Morde in der kleinen Stadt geschehen in der John lebt. Er ist auch von diesen Morden sofort total besessen und versucht auf eigene Faust so viel wie möglich über die Verbrechen und den dafür verantwortlichen zu erfahren. Er erfährt mehr als ihm lieb ist und als ihm langsam aber sicher dämmert was für ein Monster sich wirklich hinter den Morden versteckt, beginnt ein innerlicher Kampf mit seinem eigenem Monster tief in ihm, welches er hinter gedanklichen Mauern und strengend, fest in seinem Leben integrierten Regel gefangen hält.
Es entflammt ein erbitterter Kampf zwischen Mörder und dem Monster in John, er hat angst es zu befreien, weil er nicht weiß ob er es schafft wieder einzusperren. Eine gute Kombination aus Fantasy und Psychologie nimmt ihren Lauf und erzählt einen tollen Kriminalfall aus der sicht eines dissozial verhaltensgestörten Jungen, der krampfhaft versucht kein Serienmörder zu werden.
Man muss von beiden Genre angetan sein um dieses Buch zu mögen, den nur zusammen Bilden sie eine tolle Geschichte. Der Schreibstil wechselt nicht, es wird nur aus der Ich-Perspektive (John) erzählt und dies auch nicht als würde es gerade passieren, sondern John erzählt von der Gegenwart aus der Vergangenheit. Die Kapitel haben eine angenehme länge und werden klar durch eine neue Seite (auf der sich nur die Zahl des jeweiligen Kapitels befindet) getrennt. Die gesamte Aufmachung des Buchs ist völlig "irre" die Buchkanten sind nicht sauber geschnitten, sondern eine Kante sieht so aus als wären unterschiedlich große Blätter willkürlich zusammen geheftet worden. Es verleiht dem Buch Charakter, jedoch wurden die großen Seiten (das Buch ist allgemein ziemlich groß) nicht voll genutzt, auf jeder Seite wurde nur wenig Raum für den Text genutzt, von daher sind die knapp 450 Seiten auch ziemlich schnell ausgelesen.
Am Ende möchte ich nur noch sagen, dass ich sehr angetan von dem Buch bin und auch schon die beiden weiteren Teile um John Wayne Cleaver auf meiner Wunschliste ganz oben stehen. Ich kann mich nur nicht entscheiden ob ich das Buch als leichte Lektüre, weil es sich so gut list, oder als anspruchsvoll, wegen der "Brutalität".

18.10.2010 20:14:47
Ich

Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es an einen Tag durchgelesen.
Es ist gut. Sehr gut. Die Schreibweise des Autors ist sehr fesselnd. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass gerade als ich mir dachte, dass dieses Buch eines der besten ist, die ich je gelesen habe, die Sache mit dem Dämon dazu kam. Da habe ich mich gefragt, ob es nun ein Fantasy, ein Krimi oder ein Triller ist.
Als am Anfang des Buches der Dämon genannt wurde, dachte ich, der Autor hätte das als Synonym für den Täter verwandt. Dem war aber nicht so. Er meinte wortwörtlich ein Dämon.
Und ich gebe zu, dass es das Einzige an dem Buch war, das mich genervt und gestört hat.
Dennoch, nachdem man sich an diesem Mix gewöhnt hat, ist die Wirkung des Buches wieder dieselbe. Einfach spannend und das besonders für Menschen, die sich ein wenig so fühlen wie John.
Das Buch empfehle ich dennoch auf jeden Fall weiter und ich werde mir auch die anderen Teile durchlesen.
Auf jeden!

10.08.2010 20:09:47
Yoorro

Ich hatte es in zwei Tagen durchgelesen. Es liesst sich sehr flüssig und laesst einen nicht so schnell wieder los. Einzig der fade Beigeschmack eines Dämons hat mich gestoert. Mir hätte an dieser Stelle ein Mensch besser gefallen.
Ich werde die Folgebände auch noch lesen. Ich möchte wissen, wie es endet.

07.08.2010 16:57:10
Frank

Da ich ja auch ein berüchtigter Serienkiller bin (hier bin ich meinen beiden Vorrednern schon etwas voraus) kann ich nur sagen - das Buch ist unrealistisch.
Und ich habe auch Monster in der Nachbarschaft wohnen - ich weiß wovon ich rede.
So - nun gehe ich weiter Mücken totschlagen und erfreue mich an meiner Soziopathie.
Weils Spaß macht und schmeckt-.....

07.08.2010 02:09:02
Jem

Ich habe mir dieses Buch auf Empfehlung einer Freundin gekauft. Da ich selbst, genau wie John, meine Umwelt mit Informationen über Serienmörder bombadiere und jeden kleinsten Schnipsel über dieses Thema sammel war es für mich DAS Buch.
Einmal angefangen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Und als es dann anfing ins Paranormale zu gleiten war ich voll und ganz gefesselt. John ist wirklich ein Sympatieträger. Ich kann ihn und sein Verhalten ehrlich verstehen und das ganze wirkt nie aufgesetzt oder übertrieben.
Auch wenn einige vielleicht nicht unbedingt meiner Meinung sind. Aber ich finde diese Mischung aus Krimi und Paranormalem sehr gut gelungen.
Von der Schreibweise muss ich auch sagen, dass es sich flüssig lesen lässt und ich zu keinem Zeitpunkt abzulenken war.
Dieses Buch kommt auf JEDEN Fall in meine persönlichen Top 10.

04.08.2010 16:31:48
Luslein

Ich finde das Buch wirklich gut. Auch ich habe eine leichte Soziopathie- nicht so stark wie er, aber sie ist vorhanden- und interressiere mich für Serienmörder. Anfangs wirkte das Buch etwas abweisend auf mich, da mir zu genau beschrieben wurde, wie die Leichen bearbeitet wurde, etc. Doch dann fesselte das Buch mich so sehr, dass ich alles andere vergaß und das Buch an einem Tag zuende laß. Wirklich spannend geschrieben und nur zum empfelen! :)

15.07.2010 10:07:54
Nina

Ich habe Heute mit dem Buch angefangen und finde es bis jetzt eigentlich ganz gut und spannend.
Den Kommentaren von oben nach zu urteilen, handelt es sich aber um ein Thema, dass ich mir überhaupt nicht erwartet habe - denn vor dem Kauf des Buches habe ich auf einer anderen Internetseite Vergleiche mit der Serie "Dexter" gelesen - was wohl weniger mit Dämonen als mit echten Serienmördern zutun hat.

Trotzdem haltet mich das nicht davon ab, das Buch fertig zu lesen, schließlich habe ich mir den zweiten Band Mr Monster gleich mitbestellt ... vlt. entdecke ich ja doch noch dieses Genre für mich :)

25.06.2010 19:38:31
Sophie

Ich denke es wurde genug über den Inhalt des Buches berichtet. Ich möchte also nicht noch einmal alles geschriebene wiederholen,sondern nur dringlich vom Kauf dieses Buches abraten!! Was erwartete ich? Einblicke in die Psyche eines Mörders,Spannung,Angst vor der Dunkelheit,weil der Killer ja hinter jeder Ecke lauern könnte... Was bekam ich? Ein sehr schlecht geschriebenes Werk,langweilige Passagen in denen ich abschweifte. Das einziege was ich über die Psyche eines Killers lernte war...Das er das Verlangen Hhat zu töten! Welch eine Überraschung! Bis zum Schluß hoffte ich,dass es in Wirklichkeit keinen Dämon gibt,sondern dass John Cleaver zwar selber diese Morde begeht, jedoch,Psychisch bedingt, denkt er würde jemand anderen dabei zusehen.Denn:Ich wollte einfach nicht glauben das dieses hochgelobte Buch ein billiger Buffy-Dämonenjagd Verschnitt ist.Und die bereits erwähnte langweilige und fast kindliche Schreibweise verschlimmerte es nur noch...
Fazit: Wer, wie ich, Bücher lesen möchte bei man es mit der Angst zu tun bekommt, sollte sich von diesem Werk abwenden und in der Buchhandlung besser nach "Cody McFadyen-Der Todeskünstler" greifen.

27.05.2010 23:17:08
Blofeld2

Vor ner guten Stunde habe ich das Buch beendet. Ich kann mich noch erinnern, als ich das erste Mal den Schinken in der Buchhandlung in der Hand hielt. Cool aufgemacht, die ersten 10 Seiten recht spannend, preislich human, alles klar, das geht mit. Gerechnet mit einem "Hannibal begins" nahm ich zur Kenntnis, dass ich an "Stephen Kings Wer die Nachtigall stört" geraten bin. Ein pubertierender Kleinstadtbewohner, Probleme im Freundeskreis und geheimnisvolle Vorkommnisse im Ort, passt alles (okay, die Jahreszeit stimmt nicht, aber hey, irgendwas ist ja immer...). Mit gings da schon wie den Vorrednern, ich war recht irritiert, als sich der Dämon auch wirklich als Dämon entpuppte. Und nu? Blöd? Mitnichten! Lässt man sich erst auf den seltsamen Mix zwischen den Elementen der gängigen Serienkillerliteratur, Splatterelementen und den Problemen des Erwachsenwerdens bis hin zum Gruselroman ein, wird man dank des flüssigen und schlüssigen Schreibstils des Autors gut unterhalten. Sehr gut sogar. Ne 89 ist vielleicht übertrieben aber ne fette 80 ist schon drin.

26.05.2010 16:35:34
Bellexr

John Wayne Cleaver ist 15 Jahre alt und lebt mit seiner Mutter über einem Bestattungsinstitut. Seit seiner frühesten Jugend hilft er ihr bei der Einbalsamierung von Leichen und hier in der Leichenhalle fühlt er sich wohl. John ist verhaltensgestört, er kann für andere Menschen keine Gefühle empfinden, er selbst bezeichnet sich als einen Soziopathen. Sein einziges Hobby ist die Analyse und das Sammeln von Informationen über Serienmörder, auf diesem Gebiet ist er ein Genie. Als eines Tages kurz vor Weihnachten in seinem Heimatort Clayton County eine schwer verstümmelte Leiche gefunden wird, ist für John sofort klar, dass es sich hierbei um die Tat eines Serienmörders handeln muss. Damit liegt John nicht ganz verkehrt und als er feststellt, dass es sich bei dem Serienmörder um einen Dämon handelt, macht er es sich zur persönlichen Aufgabe, diesen zu töten, um weitere Morde zu verhindern.

Allerdings muss er hierfür einige seiner selbst aufgestellten Regeln brechen, denn in John schlummert eine andere, dunkle Seite, die durch den Bruch der Regeln droht, auszubrechen und nichts lieber tun möchte als ebenfalls zu töten. Bedingt durch sein überaus fundiertes Fachwissen und durch seine Intelligenz durchschaut John schnell das Verhalten und das Motiv des Clayton-Mörders und hierdurch gelingt es ihm recht schnell, der wahren Identität des Dämons auf die Spur zu kommen.

Dan Wells erzählt seinen Horror-Thriller aus der Sicht von John und so erfährt man anfangs ein wenig über sein Leben, seine selbstauferlegten Regeln, seine völlige Empfindungslosigkeit und seiner Besessenheit Serienmördern gegenüber. Man merkt, dass John gerne wie andere Teenager seines Alters sein möchte und ständig bemüht ist, so normal wie möglich zu wirken. Doch sobald er anfängt über sein Lieblingsthema Serienmörder zu referieren, zeigt sich sogar sein einziger Freund Max des Öfteren erschüttert und so hat John eigentlich nur bei seinem Psychiater die Möglichkeit, sich ein wenig zu öffnen. Aber auch nicht zu weit, da ansonsten Mr. Monster, sein dunkles Ich, zu sehr in den Vordergrund rückt und davor hat John panische Angst. Denn eigentlich möchte er gut sein und keine Mordgedanken haben. Diesen Zwiespalt, den ständigen Kampf zwischen Gut und Böse beschreibt der Autor sehr nachvollziehbar.

Die Spannung ist anfangs noch etwas unterschwellig, baut sich jedoch im Verlauf des Thrillers hervorragend auf und hält sich dann mühelos bis zum Schluss. Es ist zwar recht schnell klar, bei wem es sich um den Dämon handelt, aber Johns Art, seine Schwachstellen zu analysieren, um so eine Möglichkeit zu finden, ihn zu töten, sind äußerst fesselnd umgesetzt. Das Ende ist zwar recht schnell vorhersehbar, aber der Weg dahin wurde von Dan Wells sehr gut umgesetzt. Allerdings neigt der Autor dazu, die Einbalsamierungsarbeit wie auch die Morde des Dämons recht detailliert zu beschreiben, sodass das Buch nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete ist. Da der Thriller aus Sicht eines 15-jährigen geschrieben ist, ist somit auch das Buch leicht und flüssig zu lesen.

Durch die Ich-Form wird einem der Charakter von John sehr schnell vertraut und sogar sympathisch, obwohl seine Gedanken zwangsläufig schon etwas abartig anmuten. Trotzdem gelingt es Dan Wells seinen Protagonisten als einen netten, sehr nachdenklichen, intelligenten Teenager darzustellen, der ständig sich und sein Verhalten analysiert. Die weiteren Figuren des Horrorthrillers sind eher Nebendarsteller und runden nur mehr oder weniger die Geschichte ab bis natürlich auf die Figur des Dämons, der allerdings etwas blass herüberkommt und dessen Rolle meiner Meinung nach mehr ausgebaut hätte werden können.

Alles in allem ein fesselnder und spannender Horrorthriller, der jedoch absolut nichts für schwache Mägen ist und einen einen Blick hinter die Fassade eines Soziopathen werfen lässt.

18.04.2010 12:52:03
Alex

Vor allem der Titel und der - für mich interessante und passende - Scnitt der Seiten hat mich dazu veranlasst das Buch zu kaufen.
Wie viele andere auch dachte ich es ging um einen Serienkiller und das Buch wäre den Thrillern zuzuordnen. Ich war überrascht als der Protagonist plötzlich von einem Dämon sprach. Aber ich las weiter, habe mir ausgemalt das Dämon nur der Titel der Presse für den Mörder wäre.
Es gibt ja oft seltsame Namen.
Aber das mordende Wesen war tatsächlich ein Dämon. Nicht gerade mein Lieblingsthema aber die (Neben- )Handlung in der John versucht sein "Monster" unter Kontrolle zu halten und versucht mit seinen Mitmenschen umzugehen fesselte mich so an das Buch, das ich es innerhalb von 24 Stunden durch hatte. Die flüssige Schreibweise des Autor half dabei und die Seiten flogen nur so vorbei.

Fazit: Ein lesenswertes Buch, das einen guten Einblick in das Verhalten eines Soziopathen gewährt.

19.02.2010 12:17:44
anyways

Ich heiße John Wayne Claever und bin 15 Jahre alt. Ich vermute das ich nach dem Serienkiller John Wayne Cacy benannt worden bin. Mein Vater heißt Sam, damit bin ich der Sohn des Sam, ebenfalls ein berüchtigter Serienkiller. Das wären schon zwei Verbindungen zu diesen Monstern. Ich quittiere mir eine soziopathische Persönlichkeitsstörung und die Unfähigkeit Empathie zu empfinden.
Zu meiner Familie gehören meine Mom, meine ältere nicht mehr zu Hause lebende Schwester Lauren und meine Tante Margaret. Mom und Margaret sind Zwillingsschwestern und führen zusammen ein Bestattungsunternehmen. Einem außerordentlichen Glücksfall für mich, darf ich doch bei der Herrichtung der Leichen für die Aufbahrung helfen. Eine Aufgabe die mir sehr gefällt, komme ich doch da den Leichen sehr, sehr nahe. Aber ich muss meine Neigungen verstecken, ich weiß dass in meinem Inneren ein Monster lauert. Es darf nicht befreit werden. Da ich mich mit dem Leben einer Vielzahl von Serientätern befasst habe, stelle ich eigene Regeln auf, um nicht so zu werden wie sie. Ich knüpfe widerwillig soziale Kontakte. Mein „ Freund“ heißt Max, ein Außenseiter. Ich kontrolliere meine Zwänge und lege mir einen Psychotherapeuten zu. In Gefahr kommen meine selbst auferlegten Regeln, ohne die ich in dieser Gesellschaft sonst zu einem Monster werden würde, als ein echter Serienkiller sein Unwesen in meiner kleinen Heimatstadt treibt. Keiner erkennt die Zusammenhänge zwischen den Leichen, die alle einer Gewalttat zum Opfer fielen und denen Körperteile oder Organe fehlen. Da es nie dieselben sind, kann es sich nicht um Souvenirs des Täters handeln. Eines Tages ertappe ich den Täter auf frischer Tat. Was soll ich tun? Bringe ich den Killer allein zur Strecke, auch auf die Gefahr hin ein neues Monster zu entfesseln? Wie entscheide ich mich?



Eine äußerst interessanter Beginn dieses Thrillers. Wie wird man ein Serientäter? Sind die ersten Anzeichen schon in der Kindheit und Jugend erkennbar? Was denkt ein solcher Mensch? Ist er sich seines abnormen Verhaltens bewusst?


Dan Wells gibt uns einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt eines Soziopathen. Leider hatte ich ganz andere Erwartungen an den weiteren Verlauf dieser Geschichte. Der Wechsel von Thriller zum Horror kam für mich unerwartet und fesselte mich ab der Mitte des Buches nicht mehr wirklich. Das mag aber durchaus nur am Genre liegen, denn der Schreibstil des Autors ist flüssig , spannend und auch das Gefühl des Nervenkitzels besteht durchaus.

25.12.2009 00:01:20
Kiritani

Ich habe das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen und hatte mich sehr darauf gefreut :)

Meine Freude wurde nur dadurch getrübt, dass es sich im Buch anstelle eines Serienkillers um einen Dämon handelte - ich mag keine Fantaygeschichten und deshalb zog mich das eine Weile herunter.

Aber dennoch fand ich das Buch gut und würde es auch weiterempfehlen.
Die Aufmachung fand ich persönlich sehr gut, auch den Schnitt der Seiten (perfekt zum umblättern in der Eishalle, wenn man Handschuhe trägt) und auch sonst hat mich das eher weniger gestört.

Gerade weil der Autor alles so Authentisch herübergebracht hat, empfand ich das Buch und das Lesen als angenehm. Und nur aus dem Grund habe ich es nach der Dämonensache nicht gleich weggelegt :)

Ich hatte es schnell durch und habe mich gefreut, es nicht selbst gekauft zu haben ;)

23.12.2009 10:28:18
cruemel

Ich kann mich nur den hier geäußerten Meinungen anschließen!
Habe mich sehr auf das Buch gefreut, die Aufmachung erschien sehr interessant.
Nur der Inhalt enttäuschte mich sehr, lang gezogene Geschichte mit einer überaus schockierend präzisen Darstellung eines Serienkillers. Woher weiß der Autor soviel darüber???
Keine Empfehlung wert! Vielleicht wird der nächste Roman besser....

21.11.2009 19:53:41
Christin77

"Ich bin kein Serienkiller“ ist der Auftaktroman zu einer Serie, dessen Fortsetzung man kaum erwarten kann. - HOFFEN WIR ES MAL NICHT UND WENN DOCH, DANN WERDE ICH ES NICHT KAUFEN/LESEN


Ich habe das Buch vor kurzem gekauft und direkt gelesen, da die Wertung hier und die "Aufmachung" doch einiges versprochen hat. Allerdings wurden diese Erwartungen fast gar nicht erfüllt. Ich habe keinen richtigen Faden gefunden. Der Autor schwankte stark und der Charakter des Ich-Erzählers war einfach nur schlecht ausgearbeitet und sehr unglaubwürdig. Ich hab das Buch zwar zu Ende gelesen, aber fast 2 Wochen damit gekämpft. Das dieses Buch der Phantastik-Tipp des Monats sein soll, kann ich noch immer nich nachvollziehen. Ich hab mir viel versprochen und wurde sehr stark enttäuscht.

Wie auch hier schon erwähnt, finde ich es jedoch lächerlich, dass das Buch gewollt im Schnitt versaut wurde. Es soll interessant wirken, dabei stört es beim umblättern einfach nur. Schade finde ich allgemein auch, dass viele Verlage nun das Format vergrößern um einen teureren Preis zu rechtfertigen.

Insgesamt? Die Idee war ganz okay, aber sehr schlecht umgesetzt bzw. ausgearbeitet, das Ende war einfach nur schwachsinnig, die Aufmachung unnötig... bleibt nicht viel über .. gut gewollte 20 Grad

28.10.2009 21:42:25
Dropser

Nun ja, ich bin mir leider nicht ganz sicher, warum dieses Buch "der meistdiskutierte Thriller" des Jahres sein soll. Es ist ganz nett geschrieben, nix Besonderes, die Grubndidee erinnert mich mehr oder weniger an Jeff Lindsay und "Des Todes dunkler Bruder". Auch dort erhält der geneigte Leser Einblick in die Gedankenwelt eines Soziopathen, allerdings auf weitaus höherem Niveau als hier. Mir ging es ebenso wie steso, ich hatte spätestens ab dem Moment gewisse Unmutsgedanken, als sich die Identität des Mörders offenbart. Denn ab diesem Zeitpunkt wirkt die ganze Geschichte einfach nur noch lahm und vorhersehbar.
Fazit: Wenig überzeugende Geschichte, das kann Jeff Lindsay besser. Aber es ist ja ein Erstling, vielleicht schreibt sich Dan Wells, der überzeugte Mormone( Was das mit diesem Buch zu tun haben soll, entzieht sich meiner Kenntnis ebenso wie die Erwähnung, dass der Roman nicht autobiograpisch zu sehen ist), ja noch warm.
40 %
Mazeltov!

25.10.2009 20:55:22
sue82

Nun ja, das sollte es also sein? Ich fand das Buch einfach nur langweilig. Null Spannung, die Identität des Mörders ist meiner Ansicht nach an den Haaren herbeigezogen. Es kam mir vor, als wäre dem Autor nichts Besseres eingefallen.
Die Story war oberflächlich und öde. Es passiert einfach nichts spannendes und die Figuren sind blass. Das einzig postive an dem Buch, waren die Gedankengänge von John, seine Regeln und wie er mit dem Zwang zu morden umgeht und versucht das Monster in sich auszusperren. So hat man einen kleinen und bescheidenen Einblick in die Gedankenwelt eines Serienkiller erhalten. Nur das war es leider schon. Schade um das Geld, ich hätte mehr erwartet.
Die Aufmachung des Buches (diese komischen zerfransten Seiten) finde ich eher lächerlich und unnötig.

10.10.2009 17:27:05
steso

John Wayne Cleaver lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter, arbeitet seit seiner frühen Kindheit im familieneigenen Beerdigungsinstitut und empfindet eine starke Faszination für Leichen und Serienmörder. Er stuft sich selbst als "Soziopath" ein und kann sich und sein "inneres Monster" nur durch streng einzuhaltende Regeln davon abhalten, selber zu einem Mörder zu werden. Als ein Serienmörder in seiner Heimatstadt aktiv wird ist sein Interesse geweckt und er beginnt sich an die Fährte des Mörders zu heften....

Der Roman ist durchgängig aus der Sicht der Hauptfigur geschrieben und beschreibt seine inneren und äußeren Konflikte beim Versuch, sich der "normalen Welt" anzupassen. Diese Beschreibungen bleiben allerdings eher sachlich und oft distanziert und spiegeln damit die Emotionsarmut des Protagonisten wieder. Der Schreibstil ist klar, flüssig und zielführend. Damit lädt Dan Wells seine Leser zu einer fesselnden und ereignisreichen Lesetour ein, die dazu verleitet das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Diese Faszination stellte sich bei mir mit dem ersten Kapitel ein, allerdings ließ sie abrupt nach, als die Identität des Mörders ans Licht kam. Diese Wendung kam mir viel zu überraschend und gab dem ganzen Plot eine völlig neue Richtung - die mir nicht unbedingt gefiel...

Nach einigem Zaudern habe ich dann mit Unmut weitergelesen und wurde erneut von der Handlung gefangen genommen. Das Ende kam dann wie so oft, viel zu schnell - und auch viel zu einfach. Bis zum Schluß wäre alles möglich gewesen, aber Wells wählte einen sehr einfachen, leserfreundlichen Weg. Schade!

Insgesamt hat das Buch meine Erwartungen - die nach der Leseprobe sicherlich sehr hoch waren - nicht erfüllt. Trotzdem war es spannend, fesselnd und unterhaltsam. Deshalb drei Sterne.

06.10.2009 19:22:27
Amelia_Sachs

Mir hat dieses Buch leider auch nicht gefallen. Die Aufmachung finde ich zwar interessant gemacht, allerdings hat mich der Klappentext/Titel in eine ganz andere Richtig geführt - ich hatte in der Tat eine spannende Charakterstudie erwartet, in der sich der Held letzlich entscheiden muss usw. Den Satz mit dem Dämon hab ich daher auch nicht wörtlich genommen. Umso erstaunter war ich, als ich dann las, worum es platterweise wirklich geht. Den Mittelteil hab ich also überblättert und gleich das Ende gelesen. Hätte ich mir aber sparen können, denn auch das konnte mich nicht überzeugen - das ganze Buch ist allerhöchstens mittelmäßig - wenn nicht schlechter - und für mich eine Enttäuschung.

04.10.2009 08:46:30
Frank

Leider kann ich die Begeisterung nicht teilen. Irgendwie erinnerte mich die Geschichte zu sehr an die "Dexter" Reihe von Lindsay - nur eben leider nicht so gut. Der Roman krankt daran, dass er sich nicht entscheiden kann. Er pendelt zwischen Charakterstudie, Serienkillerroman und Horrorstory, weiß aber dabei in keinem Segment wirklich zu überzeugen. Zumal ich die Figur des Erzählers "John" schlicht albern und unglaubwürdig fand. Aber gut, da ich kein Serienkiller bin, kann ich mich da eventuell nicht ausreichend hineinversetzen.
Mich konnte die ganze Geschichte (inklusive der recht behämmerten "Auflösung") jedenfalls nicht überzeugen.
Und noch etwas - allerdings nicht den Inhalt betreffend.
Es ist ja schön, dass Verlage versuchen ihre Bücher "individuell" zu gestalten, der gewollt verhunzte Buchschnitt sieht in diesem Fall aber einfach kacke aus.
Outfit 15, für den Inhalt 45 %.
Amen.