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Carsten Kuhr
Die Vereinigung der Magie - auf zur letzten Schlacht der Blutorks

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Nov 2009

Was vor Jahrhunderten mit dem Verrat der Schlangenpriester begann, die Verleugnung des vierten Elements, das den Fluss der Magie erst ermöglichte, hat sich verselbständigt. Während alle Welt in König Gothar den Tyrannen sieht, der die Welt mit Krieg und Leid überzieht, ist dieser doch nur eine Marionette der ehemaligen Schlangenpriester, die als Lichtbringer mit grausamer Hand über die von ihnen geknechteten Völker herrschen. Einer Prophezeiung zufolge, soll ein Befreier dereinst dafür sorgen, dass das Blut der Erde wieder frei fließt, und sich mit dem Atem des Himmels und dem Leib vereint.

Die Truppen des Tyrannen haben zwischenzeitlich das Land der Blutorks überrannt. Noch aber ist ihr Triumph nicht vollständig. Im Heiligen Hort haben sich die Orks zurückgezogen und mit Ursa eine neue Hohepriesterin gefunden, der es bereits ein Mal gelungen ist die schwebende Festung Gothars zum Absturz zu bringen. Als sich die Truppen des Tyrannen zum letzten Gefecht gegen die Blutorks sammeln, weiß Ursa, dass sie und ihre gefürchteten Krieger alleine die Niederlage nicht aufhalten werden können. Hilfe verspricht nur der geweissagte Befreier und Erzstreiter - eine Position, für die sie eigentlich ihren Bruder Urok vorgesehen hatte. Dass dieser von den Truppen des Tyrannen gefangen genommen und nach Arakia verschleppt wurde, scheint ihre Hoffnungen zunichte zu machen. Im Sand der Arena soll Urok, den Massen zum Vergnügen kämpfen, bis dass er getötet wird. Herzog Garske plant dabei einen ganz besonderen Kampf. Neben dem Blutork hat er mit Benir auch einen in Ungnade gefallenen Schattenelf in den Verliesen unterhalb der Arena. Warum nicht zwei Fliegen mit eine Klappe schlagen und die beiden verhassten, unüberwindlich scheinenden Krieger gegeneinander antreten lassen? Doch da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht, verbünden sich die so ungleichen Streiter doch miteinander, lernen das Blut der Erde fließen zu lassen und starten eine Rebellion, an deren Ende die letzte Schlacht gegen den Maar und seine Lichtbringer steht ...

Oualitätsfantasy aus deutschen Landen, ideen- und temporeich

Im letzten Teil der Blutork-Trilogie fährt Bernd Frenz noch einmal große Geschütze auf. In drei alternierend erzählten Handlungssträngen berichtet er uns vom Kampf seiner stolzen Blutorks und ihrer Verbündeten gegen den vorgeschobenen Tyrannen.

Erstaunlich dabei, dass es ihm nicht nur gelingt, die angeschnittenen Fragen und Rätsel in sich logisch aufzulösen, sondern auch glaubwürdig und überzeugend eine Allianz der so ungleichen Völker zu schmieden. Wir erfahren mehr von den Hintergründen und Ereignissen, die dazu geführt haben, dass der Tyrann Gothar scheinbar seit Jahrhunderten despotisch über die Völker herrscht und warum seine Truppen so verzweifelt bemüht sind, die untereinander zerstrittenen Blutorks zu überrennen. Dabei wird deutlich, dass der Autor sich erfolgreich bemüht hat, seine Magie ein wenig anders auszugestalten, als wir dies sonst gewohnt sind. Statt schlicht eine diffuse magische Kraft als gegeben hinzustellen, versucht Frenz seine Magie an die verschiedenen Elemente der Welt anzulehnen, dabei aber gerade mit dem zunächst mysteriösen vierten Teil auch dieser ihr Mysterium zu lassen.

Die Auflösung der Rätsel ist sowohl überraschend wie in sich glaubwürdig und nachvollziehbar. Natürlich liegt auch dieses Mal ein Schwerpunkt des Buches auf den packenden Kampfschilderungen. Es wird verraten, gelitten, gefightet und triumphiert, dass es einem das Herz wärmt. Wer meint, nur eines der üblichen Völkerabenteuer kredenzt zu bekommen, der reibt sich verwundert die Augen. Das ist beste Sword & Sorcery, mit kantigen Figuren, die geschickt Klischees auf den Kopf stellen und in einer rasant aufgezogenen Handlung den Leser an die Seiten bannen.

Der Befreier

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