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In Adrian Tchaikovskys einzigartigem Fantasy-Epos besitzen die verschiedenen Reiche die magischen Fähigkeiten von Insektenvölkern. Am gefährlichsten sind die geflügelten Wespenkrieger – doch keiner will der Bedrohung glauben. Nur ein unscheinbarer Baumeister vom Volk der Käfer erkennt die Gefahr. Denn der Blutdurst der Wespen ist unersättlich …

Der gepanzerte Spion

Der gepanzerte Spion

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Letzte Kommentare:
09.02.2014 15:25:29
Manfred Rathunde

www.derweissedrache.de

ADRIAN TCHAIKOVSKY „Schwarmkriege 2 – Der gepanzerte Spion“ ,Heyne‘

Der Hurrikan treibt weiter sein Unwesen. A.T. ist eine Naturgewalt als Schreiber. Stenwold Werker ist, inmitten der Kriegswirren, auf der Suche nach zwei seiner Schützlinge. Seine Nichte Ju und ihr Kommilitone Salma sind von Agenten des Wespenimperiums gefangen und entführt worden. Aber zumindest hat er seinen alten Kampfgefährten wieder, Tisamon, einer der, eher den, gefürchtetsten Einzelkämpfer vom Volk der Fangschrecken. Während Ju durchs halbe Herrschaftsgebiet des Kaisers in Schwarz-Gelb gezerrt wird, finden die Gefährten wenigstens eine Spur. Achaeos, Seher und Krieger vom Volk der Motten, muss dafür einen hohen Preis zahlen. Dazu kommt das Misstrauen der fast gesamten Suchtruppe, doch der junge Zauberer geht dieses Risiko ein, hat ihm Jubelgut Werker doch einmal nicht nur das Leben gerettet, sondern ihn, nach einem Überfall, wieder zusammen geflickt. Ein Band zwischen ihnen, dass ihn bedrückt, aber auch neue Gefühle, nie gekannte Empfindungen in ihm weckt. Auch wenn die Weggenossen sich teilweise nicht wirklich mögen, sie haben einen gemeinsamen Feind, den es zu bekämpfen gilt und ein gemeinsames Ziel, Ju wieder in den Schoß der Familie und Akademie zu führen. Und hier heißt es, bevor man den Gegner besiegen kann, muss man seine Vorurteile nach hinten stellen und bereit sein, über seinen eigenen Schatten zu springen. Man muss offen sein für andere. Für Altes, überliefert bewährtes, aber auch Neues. Vertrauen heißt das Schlagwort, das Adrian hier in den Schmelztiegel wirft. Nachdem er im ersten Teil wie eine Panzerarmee über den Leser rüber gerollt ist, schlägt er jetzt die eher nachdenklichen Töne an. Unterdrückung und Sklaverei sind eine Seite der Medaille, Widerstand zu leisten eine andere. So manche Hilfsfigur kleidet Tschaikovsky mit einem Schlips und schon fühlt sich diese Figur nicht mehr ganz so unterdrückt oder versklavt, jetzt ist sie was Besseres. Noch ein kleines Lob hinterher und ein feuchter Händedruck, wie schnell können schwache Charaktere kippen. Schon interessant zu lesen, wie A.T. so manchen unserer Zeitgenossen skizziert und auch karikiert. Er hat ein untrügliches Gespür für Schwächen und Stärken von Menschen. Er zeigt, ziemlich offen, wie manche Leute reflektieren. Manchmal ist man einfach drauf und dran, zu sagen, oh, der hat in seiner Kindheit bestimmt Fliegen die Flügel ausgerissen und Katzen gequält. Bei anderen Figuren kommt einem der Gedanke, hätte der sich mal lieber einen Knochen um den Hals gebunden, würden wenigstens die Hunde mit ihm spielen. Auch andere Persönlichkeiten hat Herr Tschaikovsky zu bieten, zieht er doch mal so richtig über unsere Spezies her und das macht einfach Spaß. Und er macht die Welt der Fantasy, unseres realen Lebens, um einige Facetten reicher. (MRD)

ISBN 978-3-453-52632-7 446 Seiten 8,95€ (D) 9,20€ (A)