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Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet – und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.

Das Inferno

Das Inferno

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Letzte Kommentare:
15.09.2016 01:26:56
Leseratte

In all meinen Jahren als begeisterte Leserin habe ich noch nie solch einen Schrott gelesen:

Ein Erdbeben in L.A. und alle Protagonisten sind völlig einsam an ihren Schauplätzen.

Dem klischeehaften dickem Verklemmmten nimmt man ja gerade noch ab, dass er seiner keifenden dominanten Mutter im Rollstuhl einen Steinbrocken auf den Kopf wirft um es als Unfall zu tarnen. Das er aber dann plötzlich als blutrünstiges Monster mit einer Körperkraft, die völlig seinem Charakter widerspricht durch die (auch noch nach Stunden) menschenleeren Straßen geistert und es sogar mit 3 "finsteren Gestalten" alleine aufnimmt und sie umbringt, ist selbst mit viel Fantasie nicht vorstellbar.
Die 4 unschuldigen Teenager haben schon nach beschriebenen 3 Stunden keine Hemmungen andere abzuknallen, gehen entspannt mit den plötzlich massenhaft auftauchenden Leichen um und finden in diesem Umfeld ja, natürlich, sogar noch die Zeit die zarten Bande der Liebe zu entdecken und einen scheuen ersten Kuss auszutauschen.
Die 13-jährige Protagonistin redet wie Mitte 20, die Mittzwanzigerin, beschrieben als Karrierefrau, dagegen wie eine hysterische Borderlinerin.
Keinem der Protagonisten kauft man den Charakter ab. Alle wirken völlig deplaziert, unauthentisch und überzogen. Ausser der Frau in der Badewanne.

Keine einzige Szene ist spannend oder emotional geschrieben.

Es findet kaum Interaktion mit anderen Menschen, welche das Erdbeben offensichtlich auch erlebt haben statt. Wie auch: es tauchen schlicht und ergreifend keine auf ! In jedem Bergdorf, wo solch ein Erdbeben der Stufe 8 eingeschlagen wäre, würde mehr Dynamik herrschen. Man könnte meinen, Ganz L.A. besteht eigentlich nur aus diesen ca. 15 Personen.
Und wenn ich den Kommentar auf dem Einband lese: Schwarzhumorig und unheimlich. Starker Tobak und nichts für schwache Nerven" stimme ich insoweit zu: Man muss echt starke Nerven haben, um solch einen Mist zuende zu lesen !

23.04.2012 19:23:27
Angelique014

Also im Gegensatz zu vielen andreren hier fand ich das Buch grandios, so wie so ziemlich alles von diesem Autor. Es war mein 9. Laymon und wie immer war ich von dem perfektem Spannungsaufbau fasziniert.
Auch wenn die Handlungen dieser Bücher nicht immer realistisch oder nachvollziehbar sind, macht das die unvergleichbare Schreibweise Laymon´s definitiv wieder wett.
Wie nach jedem Laymon-Roman war ich nach dem Lesen einfach nur fasziniert, von dem wahrhaft großartigen Talent dieses Mannes.

30.12.2010 15:59:59
Beger

Ach... was soll man zu "Das Inferno" nur schreiben...
Viel fällt mir dazu gar nicht ein. "Die Jagd" war streckenweise schon voll daneben, aber dieses Buch war... absurder, Brutalo-Nonsense. Irgendwie hat mich die Lektüre an ein Endzeithorrorszenarien C - Movie erinnert, in dem braun gebrannte, muskelgestählte und mit ihren aufgepumpten Brüsten wippende Superfrauen in Badewannen gefangen und gerade mal reife Wet T-Shirt Teenies in die Fänge pervers-sadistischer Serientäter, Biker und sonstigen Irren geraten. Stinknormale Familien, die gemeinsam in wenigen Stunden nach einem Erdbeben zu Skalpsammlern und Kannibalen werden und sich unter Autos verstecken und ihren Opfern auflauern... hallo? Eine Vergewaltigung jagt die andere. Ja ist denn heut scho Weihnachten?
Als Megatrash vielleicht noch grenzwertig unterhaltend... ansonsten Finger weg von diesem kruden Machwerk. War noch nicht mal spannend.

15.06.2010 19:15:40
Alexi1000

Das sollte er also sein, der "beste" Laymon...(munkelt man).
Schlimmer kanns eigentlich kaum kommen...

ein paar Reisbretthafte Protagonisten werden innerhalb kürzester Zeit in ein L.A., welches von einem starken Beben erschüttert wird, geworfen.

Der "Psycho" stellt eine Art verweichlichten Norman Bates dar, ist aber eigentlich nur lächerlich statt Furchteinflössend.

nur mal wieder was für Hard-Core Laymon Fans, die evtl. etwas "Spaß" an dem Geschese finden könnten...

alle anderen werdens verdammen (gerade seine Kritiker bekommen wieder die Vollbedienung).

die nächsten Veröffentlichungen werden auch nicht besser.