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Die Helden von Das Obsidianherz und Salzträume gehen in die nächste Generation! Wenn man siebzehn ist, sollte das Leben weitaus mehr Spaß machen als das Cattys. Statt Bälle und Romanzen bestimmen Alpträume und Verfolgung ihr Dasein. Niemand außer ihr ahnt die Gefahr. Niemand hört ihr zu und sie selbst ist möglicherweise längst nicht mehr zu retten. Sehr viel angenehmer ist das Dasein Thorolf Treynsterns, eines jungen Künstlers und Bohemiens mit interessanten Freunden, der sich um nichts Sorgen machen muss denkt er. Doch dann tritt das Grauen in sein Leben, und mit einem Mal ist nichts mehr, wie es war. Nicht er selbst, nicht die Welt, wie er sie kannte und auch nicht das Mädchen, das er retten wollte. Zusammen mit seinem Mitbewohner Ian McMullen, einem Studenten des Arkanen, wird Thorolf Teil eines Schachspiels zwischen Mächten, die weit über das menschliche Fassungsvermögen hinausgehen.

Jenseits des Karussels

Jenseits des Karussels

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Letzte Kommentare:
11.05.2012 18:28:32
tassieteufel

Catty Lybratte ist siebzehn und eigentlich sollte sie sich auf ihre Einführung in die Gesellschaft, auf Bälle und Nachmittagstees freuen, statt dessen hat sich ihr Leben drastisch geändert, seit ihr Vater ein angesehener Wissenschaftler wieder geheiratet hat. Alpträume bestimmen nun ihr Leben ihre Stiefmutter macht ihr das Leben zur Hölle u. die neue Gouvernante führt ein mehr als strenges Regiment. Da hat es Thorolf Treynstern sehr viel einfacher. Er hat den Beruf des Juristen an den Nagel gehängt und versucht sich nun in München als Maler und seine Lehrer halten ihn für sehr vielversprechend. Außerdem hat er eine Neigung für das schöne Geschlecht, der er in München ausgiebig frönen kann, doch eines Nachts tritt auch in sein Leben das Grauen. In einer dunklen Gasse kommt ihm ein junges Mädchen in Todesangst entgegen gelaufen, verfolgt von einer gigantischen Riesenspinne. Während er versucht, die Spinne abzuwehren wird er selbst schwer verletzt und nur durch das Eingreifen eines anderen wird Thorolf gerettet, doch gerade dieser Mann stellt Thorolfs geregeltes Leben völlig auf den Kopf.

Ju Honisch führt hier ihre Geschichte aus Obsidianherz und Salzträume weiter. Einige Figuren kennt man ja schon aus den Vorgängern, so begegnen wir Asko von Orven und seiner Frau Charly, Graf Arpad, Sophie Treynstern und Ian MacMullen wieder. Anfangs war ich ein wenig traurig und skeptisch, weil so viele liebgewonnene Figuren aus den anderen Teilen fehlten, aber schon nach wenigen Seiten hatten mich auch die neuen Charaktere in ihren Bann gezogen. Die Handlung spielt im München des ausgehenden 19. Jahrhunderts und hier versteht es die Autorin wieder wunderbar, die Atmosphäre und das historische Flair einzufangen. Mit leichter Hand erzählt sie ihre magische Geschichte vor historischer Kulisse und hat mich wieder mit ihren herrlich spritzigen Dialogen begeistert!
Wie bei den Vorgängern ist auch diese Geschichte recht komplex und aus einer Vielzahl von Handlungssträngen aufgebaut, die dann am Ende gekonnt zusammen gefüht werden. Bis es aber so weit ist, bleibt für den Leser ein großer Spielraum für Spekulationen. Immer wenn ich glaubte etwas durchschaut zu haben, wurde alles durch neue Entwicklunge wieder über den Haufen geworfen. So bleibt die Story von Anfang an spannend und wendungsreich und überrascht am Ende mit einer ungewöhnlichen Auflösung, die ich so nicht erwartet hätte.
Ju Honischs Figuren sind allesamt detailreich u. liebevoll gezeichnet. Jeder einzelne Charakter ist vielschichtig und nicht auf Anhieb zu durschauen. Für viel Heiterkeit beim lesen sorgte bei mir wieder Asko von Orven mit seinem übertriebenen Ehrgefühl! Der Mann ist wirklich steif wie ein Stock über ihn und seine Wortgefechte mit Grad Arpad mußte ich wieder herzhaft lachen!
Aber auch so kommt im Buch wieder der wunderbar schräge Humor der Autorin zum Tragen, ich mußte des öfteren schmunzeln oder lachen.
Perfekt an das 19. Jahrhundert angepaßt ist der sprachliche Stil des Buches, die herrlichen Dialoge vermitteln ein gutes Bild von den steifen Konventionen der Zeit und verbinden sich trotzdem mit den magischen Komponenten des Buches.
Die über 800 Seiten ließen sich wie im Flug lesen und am Ende war ich traurig, das schon alles vorbei war. Ich hoffe auf ein Widersehen mit den Figuren dieses Buches und denen der Vorgänger, denn all ihre Geschichten könnten noch wietergesponnen werden und böten noch Potenzial für weitere Bücher.

FaziT: wer intelligente Fantasy u. gut konstruierte Parallelweltentwürfe vor historischem Hintergrund mag, der kann hier unbedenklich zugreifen. Ich war wieder einmal begeistert, ebenso von der Story wie vom Schreibstil der Autorin, bleibt zu hoffen, das es noch mehr Bücher von Ju Honisch geben wird. Ganz klare Leseempfehlung!!!!