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Carsten Kuhr
Frisch und unverbraucht

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Feb 2013

Atlanta, Georgia ist auch nach der Wende, einem Tag, der die Welt für immer veränderte, ein im wahrsten Sinne des Wortes heisses Pflaster geblieben. Die Magie, die in unregelmässigen Abständen über die Welt hereinbricht hat auch hier die besonderen Gaben der Vampire, Werwesen und Hexer freigelegt, man, gleich ob Mensch oder übernatürliches Wesen, hat sich zwischenzeitlich mit Magie und ihren Folgen arrangiert.

Andrea Nash gehörte einst zu den Rittern des Orderns – einer höchst ehrenwerten und respektierten Sondereinheit der Ordnungskräfte, die immer dann zu Hilfe gerufen werden, wenn das Übernatürliche zugeschlagen hat. Belobigungen pflasterten ihre Wände, die steile Karriere war vorgezeichnet, da kam heraus, dass sie eine Werhyäne, eine Gestaltwandlerin ist. Trotz aller unbestrittener Fähigkeiten, allen Anti-Diskriminierungsgesetzen zum Trotz hat man sie bei vollen Bezügen pensioniert. Nun fristet sie ihr Dasein als Privatermittlerin.

Dass ihr Freund Raphael Medrano, immerhin gehätschelter Sohn von Tante B mit ihr Schluss gemacht hat – obwohl er die Schuld eher bei ihr sieht – trägt auch nicht eben zu ihrem Seelenfrieden bei. Als ein Unbekannter vier Gestaltwandler aus Raphaels Firma ermordet um aus einem verborgenen Tresor etwas zu entwenden, soll sie den Täter suchen. Das hat sie gelernt, hier ist sie die Beste, die für Geld zu haben ist. Doch wird dies reichen – nicht nur, dass Raphael als Geschädigter mit von der Partie ist, nur zu bald mischen sich Magier und Götter ein, Gegner, die wirklich niemand gebrauchen kann …

Nach fünf Bänden, in denen die Göttertochter Kate im Zentrum des Interesses stand, war es nun Zeit für einen Perspektivenwechsel. In der uns mittlerweile gewohnten Kulisse des übernatürlichen Atlanta darf nun eine weitere toughe Frau das Zepter übernehmen – und was ist das für eine Protagonistin! Als Kind von ihre Artgenossen missbraucht hat sie sich ihren Weg immer schwer erkämpfen müssen. Nur auf sich, ihre eigenen Graben vertrauend hat sie durch den Rausschmiss aus dem Orden ihren Halt verloren. Dass ihr Liebhaber dafür kein Verständnis zeigt, war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Sie hat sich noch nicht richtig gefangen, da führt sie das Schicksal in Form eines Auftrages wieder mit der Liebe ihres Lebens zusammen. Statt aber Geigen zu hören trifft sie auf eine dumme Zicke, die ihren Lover zu ehelichen gedenkt.

Diesen Konflikt, hier der Verlust des Halts durch den Job, dann das Verlassenwerden durch ihren Lover, das Gefühl wieder einmal keine Heimat, keine Familie zu haben, allein und nur auf sich selbst gestellt zu sein hat die Autorin sehr gut nachvollziehbar herausgearbeitet. Dabei punktet sie mit packend beschrieben Kampfszenen – Andrea ist eine Frau, die zuschlagen kann – fügt Verbrechen, Rätsel und jede Menge mystische Anspielungen hinzu, so dass der Leser fasziniert das Geschehen verfolgt. Das Tempo ist gewohnt hoch, der neue Blickwinkel, aus dem das Autorenduo uns den Plot schildert frisch und unverbraucht, die Handlung fesselnd – was will man mehr, zumal uns die wenigen Figuren schnell für sich einnehmen.

Carsten Kuhr im September 2013

Geheime Macht

Geheime Macht

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