Elfenlied von Bernhard Hennen

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2008, 300 Seiten.ISBN 3-453-52422-5.

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In Kürze:

Albenmark versinkt in einem ungewöhnlich frühen Winter. Alle, Natur und Elfen, leiden an der bitteren Kälte. Als jedoch die zauberhaften Blütenfeen sterben und mit ihnen ihre magischen Lieder, erkennt Elfenkönigin Emerelle die Gefahr. Ihr Schwertmeister Ollowain und die rebellische Koboldin Ganda müssen den Schlüssel zum Geheimnis der Kälte finden: Für das ungleiche Paar beginnt eine Reise an einen weit entfernten Ort voll düsterer Gefahr.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Vervollständigung“81

Fantasy-Rezension von Amandara M. Schulzke

Erst einmal: Der Klappentext trifft nicht im Geringsten den Inhalt dieses Buches. Ollowain hat in einer Felsspalte die aufgeschriebene Lebensgeschichte der fuchsköpfigen Lutin Ganda gefunden, und genau die finden wir in „Elfenlied“. Ganda schreibt sie in einer verschütteten Höhle, in der keine Magie wirkt, während ihre Häscher sich durch das Geröll wühlen und graben, um ihrer habhaft zu werden. Ganda erzählt uns, wie sie von Kentauren gefunden wurde, nachdem ihre Mutter gestorben war. Alvias, der Hofmeister Emerelles, holt sie dort ab und bringt sie auf die Burg im Herzland. Emerelle verbringt viel Zeit mit dem Kind und kümmert sich um ihre Erziehung, bis ein gefährlicher Streich Ganda in Lebensgefahr bringt. Sie muss weg und landet bei ihrem Klan, der auf Hornschildechsen lebt und durch die Gegend zieht. Gromjan, der mürrische Klanchef und Lehrer ist ihr als einziger wohlgesonnen. Die anderen grollen ihr wegen einer Sünde, die ihre Mutter vor 80 Jahren begangen hatte. Doch auch andere Feinde ihrer Mutter verfolgen sie im Laufe ihres aufregenden Lebens.

Im Anhang sind die Blattgedichte der Blütenfee Mondblüte, der besten Freundin Gandas, veröffentlicht. Anhang zwei gibt uns eine zeitliche Übersicht über die Ereignisse der gesamten „Elfen“.

Meister der Wörter

In „Elfenlied“ bringt uns Hennen die Lebensweise und die Denk- und Handlungsmuster der fuchsköpfigen Kobolde, der besten Pfadfinder der Elfenwelt, nahe. Mit Gandas Geschichte wird dieses Volk für uns lebendig. Die Lutin haben viel Witz und Mut, so dürfen wir uns auf spaßige Überraschungen freuen. Doch Ganda wurde ein schweres Schicksal in die Wiege gelegt, das bringt Spannung und Aufregung. Hennen ist bekannt für intensiv beschriebene Charaktere, so fiebern wir auch in dieser nur 155 Seiten starken Lebensgeschichte mit der Heldin mit.

Der Hauptunterschied zu all den anderen Elfenromanen liegt in der Kürze und der geringeren Intensität der beschriebenen Welt. „Elfenlied“ ist ein Gewinn für alle, die die anderen Bände gelesen haben, das heißt, die Verflechtungen der Albenmark sollten schon bekannt sein. Einsteigern ist es nicht zu empfehlen. Der Verlag hat mit seiner Kurzbeschreibung falsche Erwartungen geweckt. So waren einige Leser enttäuscht über die nur kurze Story und die Anhänge.

Gedichte sind Geschmackssache, selbst wer grundsätzlich Gedichte liest, hat bestimmte Favoriten. Mondblütes Blattlyrik erinnert ein wenig an Dadaismus und Merz oder auch an Lyriker der Romantik. Hennen liebt das Spiel mit Wörtern und Allegorien. Doch er lässt ja eine Blütenfee dichten, das wirkt bei manchen Gedichten wie Poesiealbenverse. Doch finden wir auch Sahnestückchen, weil Hennen eben der Meister der Wörter ist.

Endlich gibt es diese Zeitleiste! Bei mittlerweile sieben dicken Bänden unersetzbar nützlich für die Leser, die wirklich in die Elfengeschichten eintauchen.

Die Fotos und die eine Grafik: Naja! Versprochen: „Elfenwelten“ – das Artbook, ist unvergleichlich besser geworden. Ansonsten gibt es zu diesem Büchlein nur all das zu sagen, was schon in der Rezension zu „Elfenkönigin“ steht: bildgewaltig, fesselnd, mitreißend.

Ihre Meinung zu »Bernhard Hennen: Elfenlied«

Max zu »Bernhard Hennen: Elfenlied«15.12.2009
Ich,...habe noch nie wirklich bücher gelesen.Als ich die ersten seiten "die elfen" gelesen hatte, hat meine liebe zu dieser saga begonnen und nun hab ich in 3 monaten 3000 seiten gelesen..:) Und ich kann nur sagen, es ist unfassbar wie man so bildlich, mitreißend und emotionsgeladen schreiben kann..Ich bin sehr dankbar!, das ich diese abenteuer erleben durfte und noch viele weitere abendliche abenteuer erleben darf..Denn ich hab bis jetzt, erst die elfen, elfenwinter und elfenlicht durch, und elfenlied, elfenkönigen liegen schon neben mir..:) Ich weiß, das wird vielleicht einigen nicht gefallen, aber ich würde es toll finden wenn diese saga verfilmt werden würde..was ist eure meinung dazu? (Ich weiß das war sinnlos, aber hab eine email an die meister der verfilmung "die heer der ringe" geschrieben, und natürlich nie eine antwort bekommen..:) ) Bernghard, was hälst du von einer verfilmung? :)
Bronxter zu »Bernhard Hennen: Elfenlied«05.09.2009
Also ich habe gerade eben (00:15) am Samstag den 5. September 2009 das Buch Elfenlicht fertig gelesen.
Ich fand das Buch alles in allem ein großer Erfolg nur ein paar mängel hat das Buch... 1. Viel Viel Viel zu viele Kriegsschauplätze. Zu viele Hauptkaraktere Sterben. Aber das ist eigentlich Geschmackssache.
Außerdem hat mich auch die Geschichte von Ollowain sehr enttäuscht. Da er (neben Farodin) mein Lieblingskarakter ist... fand ich es schon traurig das er ein so wie soll ich sagen... Hässliches ende gefunden hat.. Ich werde mir wohl morgen also Heute Elfenlied zulegen und demnächst auch die 3 Elfenritter Teile kaufen. Eine frage hätte ich noch kommt den wirklich nach den Elfenritter und halt nach dem neusten Elfenlied ein neues Buch? Oder Endet mit der Trennung der Welten die Sage um die Elfen? Wen ja welche Fantasy Romane könnt ih rmir noch Empfehlen? Ich habe auch die Beiden Bücher von Karl A. deWitt gelesen also Die Krone von Lytar und Das Erbe des Greifen und warte gespannt auf den Letzen Teil der Trilogie. Also gebt mir Tipps und falls einer weiß wann genau der Letze Teil von Karl A. deWitt rauskommt bitte Schreibe.
MvG Bronxter
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Shahindus zu »Bernhard Hennen: Elfenlied«26.06.2009
Also ich finde Berhard Hennen ist überhaupt einer der besten Fantasy Autoren die es gibt. Eine ganze reihe zu schreiben in dem sooo viele Hauptcharaktere vorkommen, diese auf ihrem Lebensweg zu begleiten und das ganze noch soo spannend zu gestalten, das es richtig mitfühlen wirkt, kann nicht jeder. Ich selbst habe das Buch "Elfenlied leider noch nicht gelesen, da es selten im handel ist (zumindest bei mir :D). Allerdings kann ich die anderen Bücher nur empfelen!!! Ich selbst hoffe, dass es irgenwann einmal eine Fortsetztung von der ganzen Elfensaga gibt. Z.b. wurde sehr wenig über die "Zerbrochene Welt" geschrieben, sodass es da noch Abenteuer gäben könnte :).
Ich lasse mich überraschen und kann jedem nur die Elfenreihen empfelen! ;-)
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Petra Klein-Neerken zu »Bernhard Hennen: Elfenlied«05.05.2009
Man findet nicht oft einen Schriftsteller, der die Gabe hat mit Worten solche Bilder zu malen. Szenerien,Orte und Personen sind so detailiert beschrieben, das man sie vor seinem geistigen Auge sehen kann. Ich kann es kaum erwarten "Elfenlied" zu lesen. "Elfenwinter" hatte für mich lediglich den Makel, das die Handlungen für meinen Geschmack an zu vielen Kriegsschauplätzen spielte. Aber das ist wohl Geschmackssache. Für alle Fantasy-Fans ein absolutes "Muss". Besser kann man nicht in Traumwelten abtauchen.
Ganda Silberhand zu »Bernhard Hennen: Elfenlied«11.03.2009
Ich finde Bernhard Hennen sollte keine Fortsetzung vom ersten Teil schreiben, weil es wäre irgendwie langweilig wen nur nuramon vorkäme (liegt wahrscheinlich daran das ich Nuramon nicht mag). Ich finde Elfenlied ist ein sehr gutes Buch, die ganzen Blütenfeengedichte sehr interesant. Ich freue mich schon auf alle weiteren Elfen Bücher.
Synochra zu »Bernhard Hennen: Elfenlied«24.12.2008
ich würde mich ebenfalls für die fortsetzung von die elfen interessierne....vor allem wird ja in einigen der büchern auch ein nneuer kontinent in der welt der menschen erwähnt(die elfen, elfenritter).....wenn er seinen alten pfad fortsetzen will, sollte hennen von der entdeckung des kontinents berichhten und von deren blutigen besiedlung denn auch die bisherige geschichte ist sehr ähnlich, ja in einigen stellen fast indentisch, mit der christlichen expansion und den an ihr betieiligten völkern.
Jonathan zu »Bernhard Hennen: Elfenlied«09.07.2008
Was Bernhard Henne leistet ist unglaublich!!! All seine Elfen Teile sind der absolute wahnsinn aber was mich nur zu brennend interessieren würde ist das Ende von Ollowain. Wie er ins Mondlicht fährt und dort seine Geliebte Lyndwyn wiedersieht!!!!
Jakob Hirschl zu »Bernhard Hennen: Elfenlied«05.06.2008
Ich finde er sollte endlich mal die fortsetzung vom 1sten schreiben. Die Bücher sind ja sehr gut will auber trotzdem lieber wissen was mit Nuramon passiert und was jetzt der zusammenhang zwischen Menschen und Albenkindern ist als einen weiteren lückenfüller
satara noir zu »Bernhard Hennen: Elfenlied«20.05.2008
die elfen saga ist eine der besten fantasy reihen die ich je gelesen habe!! bernhard hennen ist der deutsche John Ronald Reuel Tolkien!!! seien geschichten sind mitreisend geschrieben und man hat selbst das gefühl neben den hauptcharakteren zu stehen wenn sie ihre geliebte suchen oder mit den trollen um pylangan kämpfen
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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