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Brigitte Ahlers
Düster, gruselig und verstörend.

Buch-Rezension von Brigitte Ahlers Nov 2014

Großbritannien. London. Ein grauenhafter Parasit hat den größten Teil der Menschheit befallen. Er zerstört ihre Gehirne und verwandelt die Infizierten in "Hungernde" - in Menschenfresser, die alle Menschlichkeit verloren haben. Sobald die Hungernden menschlichen Geruch wahrnehmen, wird ihre Fresslust geweckt. Der Parasit will weiterwachsen...

In dem Buch gibt es nur noch vereinzelt Enklaven von Menschensiedlungen, die sich mit allen Mitteln verteidigen. Und es gibt Melanie, sowie einige andere Kinder. Infiziert, aber immer noch menschlich, könnten sie den Schlüssel zum Überleben der Menschheit in sich tragen. Wie Laborratten werden sie in der Militärbasis gefangen gehalten. Jeden Tag wird Melanie mit den anderen Kindern, an einen Rollstuhl gefesselt. zum sogenannten "Unterricht" gefahren. Körperhygiene findet nur einmal pro Woche statt. Sie werden in einen Duschraum geschoben und mit Chemikalien besprüht. Im Anschluss erhalten sie eine Schale Maden, die alles enthält, was sie brauchen.

Die Wissenschaftlerin Dr. Caldwell forscht seit Jahren auf dem Stützpunkt an einer Lösung für das Problem und zu ihren Aufgaben gehört es auch, die Kinder zu sezieren. Gerade als Melanie zu ihr gebracht werden soll, wird die Basis von einer Meute von Hungernden und Schrottwühlern - nichtinfizierte, brutale Überlebende - angegriffen. Melanie gelingt es mit ihrer Lehrerin Helen Justineau, Dr. Caldwell und zwei Sergeants zu flüchten. Gemeinsam kämpfen sie sich durch das verlassene Land in Richtung Beacon, wo angeblich die Nichtinfizierten leben, immer auf der Hut vor den Hungernden.

Ein sehr spannendes Buch, mit einem mehr als unerwarteten Ende!

Hin und wieder kam mir der Sprung von dem Kind Melanie, das sich nichts sehnlicher wünscht, als von seiner Lehrerin geliebt zu werden, zu der Melanie, die auf einmal in der Lage ist, ziemlich erwachsene Entscheidungen zu treffen, zu groß vor. Andererseits macht sie das auch wieder aus.

Erinnerte mich ein bisschen an die Endzeitgeschichte "I am Legend" oder vielleicht noch mehr an die Serie "The Walking Dead", womit Fans dieser Serie mit Sicherheit voll auf ihre Kosten kommen werden! Der flotte, eindrucksvolle Schreibstil und die gut ausgearbeiteten Charaktere sorgen dafür, dass man sich nie langweilt. Außerdem bietet Die Berufene nicht nur Spannung, sondern auch Einblicke in das, was uns menschlich macht.

Etwas mehr Action, vor allem von den Schrottwühlern, vor denen sich die Protagonisten zwar alle fürchten, die aber leider nur einmal in Erscheinung treten – dafür gewaltig – hätte ich mir schon gewünscht. Aber in Zeiten von Ebola reicht nur ein Parasit aus, um sich trotzdem zu gruseln und die Angst der Protagonisten nachvollziehen zu können, diesem Schicksal entrinnen zu wollen.

Die Berufene

Die Berufene

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Letzte Kommentare:
15.02.2015 15:39:32
geronimox

Leider nur ein weiterer Zombieroman mit genretypischem Handlungsablauf von der Stange.

Ein parasitärer Pilz befällt Menschen, breitet sich in dessen Gehirnen aus und macht diese zu kannibalistischen Zombies. Die wenigen Nichtinfizierten sammeln sich an leicht zu verteidigenden Orten wie Militärkasernen und versuchen den Grund für die Seuche zu entdecken.

In einer Militäreinrichtung in der Nähe von London forscht eine mitleidlose Wissenschaftlerin am lebendigen (?) Leib teilinfizierter Kinder, als die Kaserne dann doch von einer Horde Zombies überrollt wird.

Ab jetzt wird der Roman zum typischen Überlebenden-Roadmovie, bei dem einige Flüchtlinge der Militärkaserne mithilfe der teilinfizierten, aber noch nicht vollständig mutierten zehnjährigen Melanie als lebendigem Zombie-Warndetektor zu einer anderen Schutzeinrichtung reisen müssen. Auf dieser Reise müssen sie -Überraschung!- zahlreiche Angriffe überstehen, und das titelgebende teilinfizierte Mädchen Melanie erweist sich nach und nach als menschlicher als ihre »gesunden« Reisegefährten.

Mein Fazit: Ein Roman für Genreliebhaber. Autor Carey hat zwar einen handwerklich soliden, aber von mir nur als Dutzendware zu bezeichnenden Zombieroman geschrieben. Als Pluspunkt möchte ich herausheben, dass die Handlung erfreulicherweise frei von groben Logikfehlern und peinlichen »Zufällen« ist.

6/10

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