Biss zum Ende der Nacht

Erschienen: Januar 2009

Couch-Wertung:

83°
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Verena Wolf
Das passende Ende DER Romantik-Saga

Rezension von Verena Wolf Jan 2009

So, das ist es jetzt: der letzte Teil der Saga und endlich wird man erfahren, wie die Geschichte um das große, romantische Paar Edward und Bella endet. Schafft Meyer es, die Geschichte, die so viele in ihren Bann gezogen hat, ordentlich enden zu lassen?

Romantik und gefährliche Folgen

Erst einmal für die nächsten Absätze Spoiler-Alarm, denn ganz ohne Details kann man "Bis(s) zum Ende der Nacht" nur zu vage besprechen. Also was grob passiert: Bella und Edward heiraten. Das ist Edwards altmodisch sture Bedingung, um sie in einen Vampir zu verwandeln und vor allem, mit ihr zu schlafen: also Hochzeit, ab in die Flitterwochen auf eine tropische Insel (die Esme gehört) inklusive Hochzeitsnacht. Da Bella die Erfahrung des "ersten Mals" als Mensch machen will, ziehen sie das durch, mit kleinen Hindernisse wie blauen Flecken und zerrissenen Kissen, auch wenn dem Leser in bester romantischer Manier zu viel physische Details erspart bleiben. Dann geschieht, was keiner dachte. Bella wird schwanger! Das Halbmensch-Vampir-Kind wächst rasend schnell und saugt Bella jegliche Kraft ab. Um Bella bei der Geburt zu retten, verwandelt Edward sie. Aber die Probleme sind noch nicht vorbei. Die Volturi hören von dem Kind und denken, es sei als Kind in einen Vampir verwandelt worden, schwer illegal! Außerdem geht ihnen der Cullen-Klan sowieso gegen den Strich. Sie rüsten zum Kampf.

Gekonnt mit kleinen süßlichen Schwächen

Das Buch ist in drei Bücher unterteilt, schlaue Idee! Das mittlere wird von Jacob in der Ich-Form geschrieben und mit seiner schnoddrigen, emotionalen Art, die seine Seelenlage beleuchtet, ist es ein guter Wechsel zu der ernsten Erzählweise Bellas. Gerade die Überschriften dieser Jacob-Kapitel, wie zum Beispiel: "Warum bin ich nicht einfach gegangen? Ach ja, klar, weil ich ein Idiot bin" machen Spaß und geben der Story Schwung. Bella mit ihren neuen Supergaben als Vampirin und ihrer neuen Sichtweise der Welt ist interessant. Na also, endlich hat sie es geschafft. Man gönnt es ihr.

Schade ist, dass alles ein wenig zu glatt geht. Bella hat sich für einen Neuzugang im Blutsaugerland erstaunlich gut im Griff und äußerst praktische Fähigkeiten für den Konflikt mit den Volturi. Ihr Kind ist eine schlaue, charmante Wucht. Die Gefahr, Jacob und ihren Vater nie wieder zu sehen, löst sich für Bella in Wohlgefallen auf. Sogar der Endkonflikt hat, wie ein Freund von mir leicht enttäuscht sagte, "eine klassische Mädchenlösung". Aber was soll`s. Das Buch bleibt der romantischen Grundstimmung und Vampirschönheit treu und streut dank Jacob humorvolle Untertöne ein. Nach der letzten Seite denkt man: "schade, vorbei". Also: lesenswert.

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