Earl Dumarest 24: Nektar des Himmels

Erschienen: Januar 2014

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Carsten Kuhr
Eine klassische Space Opera, die nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Aug 2014

Kaum ein anderer britischer Autor war so produktiv wie Edwin Charles Tubb (1919 - 2010). Weit über 150 Romane und mindestens ebenso viele Kurzgeschichten hat er publiziert, darunter die berühmte Earl Dumarest Saga. Letzte erschien bei uns stark gekürzt und unvollständig im Rahmen der Terra Nova und Terra Astra Hefte.
Diesem beklagenswerten Umstand sucht der Atlantis Verlag mit seiner Neuedition abzuhelfen. In erstmals vollständigen Neuübersetzungen soll die farbenprächtige Space Opera endlich auch den deutschen Lesern vollständig vorgelegt werden.

Band 1 erschien schon vor geraumer Zeit, danach stockte die Neuausgabe ein wenig. Nun endlich geht es weiter voran, der Erstveröffentlichung des vorliegenden Romans soll die Neuausgabe von Teil 2 schon bald folgen.

Wie wir dies gewohnt sind, treffen wir unseren Weltraumvagabunden auf der Suche nach der Erde auf einem unwirtlichen Planeten an. Er trifft auf einen anderen Glücksritter, der ihm anbietet, einmal mehr das Glück in Form des grossen Geldes zu suchen. Auf Sacaweena sollen sie in unwirtlichen Gegenden zu finden sein, kleine weiße Perlen, Ardeel genannt, die einem Sterbenden oder Siechenden den Eindruck vermitteln, dass die Zeit stillsteht, dass Schmerzen und Leid aufhören und Frieden herrscht. Für diese Droge sind Menschen bereit, ein Vermögen zu zahlen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Ardeel Perlen und werden auch tatsächlich fündig. Dann aber müssen sie feststellen, dass die herrschenden Familien, so uneins sie untereinander sind, eines gar nicht akzeptieren – wenn ihnen Glücksritter ein Vermögen entführen wollen ...

Die Suche des Underdogs nach seiner Heimat präsentiert uns mannigfaltige, fremde Planeten

Nach wie vor hat die Serie ihre Faszination nicht eingebüßt. Was E. C. Tubb zwischen 1976 und 2008 in 33 Bänden fabuliert hat, das ist, was die Darstellung fremder Planeten anbelangt, immer noch frisch und bestechend wie zur Zeit, als Tubb es erstmalig niederlegte. Gerade die Darstellung fremder, meist unwirtlicher Umgebungen war eine Stärke des britischen Autors. Mit scheinbar leichter Hand entwarf er fremde Planeten mit einer eigenen Witterung, seltsamer Flora und Fauna und nutzte diese Bühne um auf dieser seine Handlung ablaufen zu lassen. Hier schwelt der Autor in großen Bildern, entführt seinen Leser auf Planeten, die keine einfache Kopie der Erde sind, die lebensfeindlich und fremd daherkommen und denen wir ihre Exotik abnehmen.

In diese Beschreibungen implementiert Tubb immer wieder seine Mär von der andauernden Suche Earls nach der verschollenen Erde, seiner Heimat, an die Dumarest kaum mehr eine wirkliche Erinnerung hat, eingeflochten. Verfolgt von Geheimorden reist der Weltraumvagabund tief, sprich im gefährlichen Tiefschlaf, begleitet von Hasardeuren und Verbrechern, vagabundiert er durch das von Menschen kolonisierte Weltall und erforscht Planeten aus der Perspektive des mittellosen Underdogs.

Das ist spannend zu lesende Space Opera, zwar ohne große Aussage aber sehr kurzweilig und vergnüglich zu lesen.Und wer den Roman direkt beim Verlag bestellt, der erält für einen geringen Aufpreis gar ein sorgfältig gemachtes Hardcover mit Lesebädchen.

Earl Dumarest 24: Nektar des Himmels

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