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Fast ein Jahrzehnt lang hat sich Garak nur nach einer Sache gesehnt – nach Hause zurückzukehren.

Im Exil auf einer Raumstation, umgeben von Fremden, die ihn verabscheuen und ihm misstrauen, war die Rückkehr nach Cardassia Garaks einziger Traum. Nun endlich ist er zu Hause. Doch dieses Zuhause ist eine Landschaft voller Tod und Zerstörung. Verzweiflung und Staub sind stete Begleiter, und ein Glas sauberes Wasser und ein warmer Schlafplatz sind wahrer Luxus.

Ironischerweise ist es ein Brief von einem der Fremden auf jener Raumstation, Dr. Julian Bashir, der Garak dazu inspiriert, die Struktur seines Lebens zu betrachten. Elim Garak war ein Schüler, ein Gärtner, ein Spion, ein Exilant, ein Schneider, selbst ein Befreier. Es ist ein Leben, das durch die Zwänge der cardassianischen Gesellschaft gezeichnet wurde; mit wenig Verständnis für die Person und sogar noch weniger Mitgefühl.

Doch es ist der Schneider, der versteht, wer Elim Garak war und was er sein könnte. Es ist der Schneider, der das zerstörte Gewebe Cardassias sieht und der weiß, wie man diese verwüstete Gesellschaft wieder zusammenführen kann. Das ist seltsam, denn ein Schneider ist das Einzige, was Garak niemals sein wollte. Doch es ist der Schneider, den sowohl Cardassia als auch Elim Garak brauchen. Es ist der Schneider, der die einzelnen Teile wieder zusammenfügen und einen Stich zur rechten Zeit machen kann.

Star Trek: Deep Space Nine - Ein Stich zur rechten Zeit

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Letzte Kommentare:
25.03.2020 16:30:53
K.-G. Beck-Ewerhardy

Oh, Mann, das ist einer meiner liebsten ST-Romane überhaupt. Für die TrekWorld habe ich dereinst dazu das Folgende geschireben:

Wer könnte den Roman über Garaks Leben schreiben, außer Garak selbst? Oder vielmehr natürlich der Schauspieler, der in DS9 diese faszinierende Figur verkörpert. Die Idee, dass jeder, der irgendwie kreativ tätig ist auch schreiben kann hat sich schon des Öfteren als Fehlschluss erwiesen (wie diverse Schauspieler bei ihren schriftstellerischen Versuchen oft genug bewiesen haben). Wie ist es wohl diesmal?

Der Dominion-Krieg ist vorbei und Garak ist endlich nach Cardassia zurückgekehrt um beim Wiederaufbau seiner Heimat zu helfen. In dieser Zeit ordnet er auch einige Papieren, die seine Aufzeichnungen über sein Leben beinhalten. Er stellt sie zu einem Journal seines Lebens zusammen, das er an seinen alten Freund Dr. Bashir richtet. Teilweise um sich selbst zu erklären, teilweise aber auch um dem Doktor den Gang seiner eigenen Entwicklung zu zeigen. Hierbei wechselt er ständig zwischen drei Handlungsebenen.

Ebene 1 beschreibt sein Heimkommen und seine Mitarbeit beim Wiederaufbau Cardassias. Hierbei begegnen wir alten und neuen Freunden und sehen die Veränderungen, die sich in dieser ehemals militärischen Gesellschaft nach der absoluten Niederlage ergeben, sowohl in der Politik und Infrastruktur, als auch in den Betroffenen selbst. In dieser Phase finden einige der Veränderungen in Garaks Charakter ihren Abschluss, für die im Laufe der Serie bereits der Keim gelegt worden war. Ein Wandel in einem Individuum, der geradezu exemplarisch für den Wandel einer gesamten Gesellschaft ist. Und ein Wandel nach einem geradezu katharsischen Erlebnis, das es dem Individuum ermöglicht seine infantilen, adolescenten und juvenilen Konditionierungen aufzubrechen um endlich eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, die weniger fremdbestimmt ist, dafür aber sozialer in ihrer Ausrichtung.
Ebene 2 berichtet von den verschiedenen Erfahrungen, die Garak zunächst auf Terok Nor und später auf DS9 macht. Dabei wird auch über seine Erlebnisse während der Verhandlungen zum Friedensschluss zwischen der cardassianischen Union und der Föderation berichtet, die Garak seinen zweiten tieferen Einblick in das menschliche Wesen gewährt. Aber auch seine entscheidenden Erfahrungen mit verschiedenen Menschen, Ferengi, Klingonen und anderen Cardassianern spielen hier eine große Rolle.
Seinen ersten Einblick ins menschliche Wesen erhält er in Ebene 1. In diesem Teil der Erzählung erfahren wir eigentlich das Meiste über Garak. Hier erfahren wir endlich alles (Wesentliche) über seine Kindheit auf Cardassia, seine Eltern, seiner Erziehung, sein Training, seinen Eintritt in den Obsidianorden und seine ersten Aufträge als Spion. In gewisser Weise trifft er hier auch seinen tierischen Geistführer, eine Figur, die wir bisher meist mit Chakotay in Verbindung bringen. Danach wird seine Laufbahn bis zu dem Zeitpunkt beschrieben, an dem er den Fehler macht, der ihn auf Terok Nor in die Verbannung treibt. Und über seine Einstellungen zu Liebe und Religion, die beide in der Serie nur sehr peripher erwähnt werden.

Man könnte dies natürlich jetzt alles wunderbar weiter ausbreiten, aber das ist hier nicht meine Absicht. Dieser Roman ist einfach erstaunlich gut und erstaunlich dicht geschrieben. Vom Stil her erinnert dieses Werk in bester Weise von Sprache und Aufbau an die Romane von John Le Carre und für einen Spionageroman kann es wirklich kein höheres Lob geben. Davon abgesehen könnte man „A Stitch in Time“ sicherlich auch als einen psychologischen Entwicklungsroman in der Tradition von „Wilhelm Meister“ sehen und dabei als einen sehr überzeugenden Vertreter dieser Gattung. Für einen Erstlingsroman ist diese Kombination von zwei bisher kaum miteinander in Verbindung gebrachten Gattungen sehr mutig. Dass es sich hierbei dann auch noch um SF handelt, was eine weiteres „pushing of the envelope“ ist, macht dies geradezu zu einer Meisterleistung. Es ist zu hoffen, dass Robinson weiter schreibt, allerdings ist kaum vorstellbar, dass er in einem weiteren Roman diese Meisterschaft noch einmal wiederholt (hier ist im wahrsten Sinne des Wortes Weltliteratur entstanden) oder gar übertrifft. Vor der Theorie, dass in jedem Menschen EIN Roman steckt muss man annehmen, dass dies Mr Robinsons Roman war. Obwohl man immer hoffen kann, dass man sich irrt. ABSOLUT EMPFEHLENSWERT.

23.03.2020 09:17:55
Hugh

Mr. Garak; einer der undurchschaubarsten Charaktere in DS9

Als ich mit dem Lesen dieses Buches angefangen habe war ich durchaus skeptisch.

Wer auf eine aktionreiche Geschichte hofft ist mit diesem Roman sicher unzufrieden.

Wer aber mehr über Garak (einer meiner Lieblingsrollen in DS9) erfahren wollte für den ist dieser Roman ein MUSS.
Und man sieht deutlich dass auch Robinson mehr aus seiner Rolle machen wollte und man erfährt nachvollziehbar alles was bisher unerzählt war. Dieser mehr als gelungene Einblick in das Leben und Wirken von Elim Garak wäre einer Verfilmung in DS9 wert gewesen.